Medienmitteilung

Wien, 28.05.2015

Roche engagiert sich stark in Erforschung und Therapie von Lungenkrebs

Am 31. Mai findet der „Weltnichtrauchertag“ statt.

Bei Krebserkrankungen ist der hauptsächlich mit Rauchen assoziierte Lungenkrebs sogar Todesursache Nummer 1. Damit solche schweren Krankheiten zukünftig früher erkannt und besser behandelt werden können, konzentriert sich Roche auf die Erforschung und Entwicklung von zielgerichteten Behandlungen.

Wenn es um das Thema Rauchen geht, nimmt Österreich im internationalen Vergleich einen Spitzenplatz ein: Jeder dritte Österreicher raucht und im EU-Vergleich belegen wir damit den vierten Platz.[1] Bei den 15-Jährigen nimmt Österreich im OECD-Vergleich sogar den unrühmlichen Spitzenplatz ein – 29 Prozent der Mädchen und 25 Prozent der Burschen rauchen zumindest einmal pro Woche.[2]

Wie gefährlich Rauchen ist, belegt die Krebsstatistik: Weltweit sterben jährlich rund 8 Millionen Betroffene an Krebs, allein 1,5 Millionen davon sind auf das Rauchen zurückzuführen.[3] So haben Raucher ein zehnmal höheres Risiko an Lungenkrebs zu erkranken als Nichtraucher.[4] Rund 1,6 Millionen Patienten sterben pro Jahr daran – damit verursacht Lungenkrebs die meisten Krebstodesfälle.[5] In Österreich erkranken etwa 4.400 Menschen jährlich an Lungenkrebs, Männer sind weitaus häufiger betroffen als Frauen. Während das Erkrankungsrisiko bei Männern sinkt, steigt es bei Frauen stetig. Etwa 3.600 Menschen sterben jährlich an Lungenkrebs.[6]

Lungenkrebs breitet sich still und leise aus

Bei Lungenkrebs im Frühstadium treten häufig keine Symptome auf. Meist treten Krankheitsmerkmale erst auf, wenn sich die Krebserkrankung schon auf andere Teile des Körpers ausgebreitet und Metastasen gebildet hat. Dazu gehören anhaltender Husten oder Verschlimmerung eines chronischen Hustens, Kurzatmigkeit, Heiserkeit, Brustschmerz, Bluthusten, Gewichtsverlust, Müdigkeit und Abgeschlagenheit – die oftmals späte Diagnose macht Lungenkrebs zu einer besonders tödlichen Erkrankung.[3] Bei der Behandlung kommen – je nach Art und Stadium – Operation, Chemotherapie, Strahlentherapie oder zielgerichtete und Personalisierte Medizin zum Einsatz.

Roche forscht viel im Bereich Lungenkrebs

Lungenkrebsforschung nimmt bei Roche eine wichtige Rolle ein. Zwei Roche-Medikamente zur Behandlung bestimmter Formen von Lungenkrebs sind bereits zugelassen. Mehr als zehn weitere, die sich gezielt gegen die häufigsten genetischen Treiber von Lungenkrebs richten oder das Immunsystem zur Bekämpfung der Erkrankung stimulieren, werden derzeit erforscht. Innovative Therapiekonzepte wie Immuntherapien sind dabei zentral. Bei der Immuntherapie hilft das eigene Immunsystem den Krebs zu bekämpfen. Derzeit werden sieben Immuntherapien von Roche bereits klinisch geprüft. MPDL3280A (Anti-PDL1) ist das am weitesten fortgeschrittene Krebsmedikament – allein sechs laufende Phase-III-Studien beziehen sich hier auf Lungenkrebs.[7]

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