Non-Hodgkin-Lymphom
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- Erkrankung
- Therapie
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Unser Lymphsystem
Das lymphatische System ist wesentlicher Bestandteil des Immunsystems unseres Körpers. Es spielt es eine wichtige Rolle bei der Abwehr von Infektionen durch BakterienBakterien sind einzellige Kleinlebewesen ohne echten Zellkern. Sie können die Form von Kugeln (Kokken), Stäbchen (Bazillen) und Schrauben (Spirochäten) haben. Bakterien vermeh..., VirenViren ist die Sammelbezeichnung für biologische Strukturen (in den bekannten Fällen meist Krankheitserreger) mit folgenden gemeinsamen Merkmalen: 1. enthalten als genetische Inform... oder Pilze sowie bei der Bekämpfung von KrebsMedizinisch ist Krebs die allgemeine Bezeichnung für eine bösartige Neubildung (Tumor).Man unterscheidet hauptsächlich das Karzinom: bösartige Geschwulst aus Haut- und Sc....
Wie das Blutgefäßsystem ist auch das Lymphsystem ein Kreislaufsystem. Anstelle von Blut fließt aber eine klare Flüssigkeit - die Lymphe ("lymphe" bedeutet auf griechisch "klares Wasser"). Unser Körper bildet jeden Tag ungefähr zwei Liter Lymphe. Das Lymphsystem dient als körpereigenes "Drainagesystem" und transportiert Nährstoffe, Zelltrümmer und Stoffwechselprodukte durch den Körper. Darüber hinaus enthält die Lymphflüssigkeit bestimmte weiße Blutkörperchen (Lymphozyten), die für die Abwehr von Krankheitserregern von Bedeutung sind.
Lymphbahnen - fast überall im Körper
Das Lymphsystem besteht aus verschiedenen Komponenten. Es umfasst:
- die Lymphgefäße (Lymphbahnen)
- die Lymphknoten (Lymphdrüsen)
- die Milz
- das lymphatische Gewebe in den Mandeln, im Thymus und im Knochenmark
- das lymphatische Gewebe in Rachen, Lunge und Dünndarm
Die Lymphgefäße verlaufen durch die Lymphknoten. Diese dienen als Filter, die Krankheitserreger abfangen bzw. tatsächlich "rausfiltrieren". Die Lymphknoten sind bohnenförmig und normalerweise wenige Millimeter bis etwa einen Zentimeter groß. Häufig sind sie in Gruppen angeordnet. So finden sich große Lymphknotengruppen beispielsweise am Hals, in den Achselhöhlen und in den Leistenbeugen.
Lymphknotenschwellungen
Wenn sich irgendwo im Körper eine InfektionEine Infektion ist eine Übertragung, ein Haftenbleiben und Eindringen von in einen so genannten Wirt (Pflanze, Tier, Mensch) und Vermehrung in ihm. Eine Infektion bildet die Voraus... entwickelt, werden zunächst die nächstgelegenen Lymphknoten größer und druckempfindlich. Dies ist der Fall, wenn sich z.B. bei einer Rachenentzündung geschwollene Lymphdrüsen am Hals entwickeln. Die Lymphflüssigkeit aus dem Rachen wird in die Lymphknoten am Hals abgeleitet, wo die Krankheitserreger vernichtet und daran gehindert werden, sich im Körper weiter auszubreiten.
Lymphknotenschwellungen können aber auch das Symptom einer bösartigen Erkrankung sein und beispielsweise auf ein Non-Hodgkin-Lymphom hindeuten.
Die Rolle der Lymphozyten
Es gibt zwei Haupttypen von Lymphozyten:
- T-Lymphozyten (T-Zellen)
- B-Lymphozyten (B-Zellen)
Wie alle Blutzellen, entwickeln sich auch die Lymphozyten im Knochenmark. Sie entstehen aus den so genannten Stammzellen. Sowohl T-Lymphozyten als auch B-Lymphozyten sind zentrale Bestandteile unseres Immunsystems. Als solche spielen sie eine Schlüsselrolle bei der Erkennung und Vernichtung von infektiösen Keimen wie BakterienBakterien sind einzellige Kleinlebewesen ohne echten Zellkern. Sie können die Form von Kugeln (Kokken), Stäbchen (Bazillen) und Schrauben (Spirochäten) haben. Bakterien vermeh... und VirenViren ist die Sammelbezeichnung für biologische Strukturen (in den bekannten Fällen meist Krankheitserreger) mit folgenden gemeinsamen Merkmalen: 1. enthalten als genetische Inform.... Unter normalen Bedingungen sind die meisten im Körper zirkulierenden Lymphozyten T-Zellen. Sie erkennen krankhaft veränderte Körperzellen (z.B. Zellen, die von einem Virus infiziert sind) und machen sie unschädlich.
B-Zellen erkennen körperfremde Zellen und Fremdstoffe, beispielsweise BakterienBakterien sind einzellige Kleinlebewesen ohne echten Zellkern. Sie können die Form von Kugeln (Kokken), Stäbchen (Bazillen) und Schrauben (Spirochäten) haben. Bakterien vermeh..., die in den Körper eingedrungen sind. Kommen B-Lymphozyten mit Fremdproteinen in Kontakt (z.B. auf der Oberfläche von BakterienBakterien sind einzellige Kleinlebewesen ohne echten Zellkern. Sie können die Form von Kugeln (Kokken), Stäbchen (Bazillen) und Schrauben (Spirochäten) haben. Bakterien vermeh...), bilden sie Antikörper, die sich dann an die Oberfläche der körperfremden ZelleDie Zelle ist die kleinste Einheit jedes Organismus, bestehend aus Zytoplasma, Zellkern, Zentralkörperchen, Netzapparat und Zellwand. heften und bewirken, dass der "Eindringling" vernichtet wird.
Was ist ein Non-Hodgkin-Lymphome?
Formen des Non-Hodgkin-Lymphoms
Stadien der Ekrankung
Inzidenzen, Sterblichkeit, Prognose
Risikofaktoren
Warnsignale und Symptome
Diagnose
Bösartige Lymphome
Zu bösartigen (malignen) Lymphomen zählen Hodgkin-Lymphome (Morbus Hodgkin) und Non-Hodgkin-Lymphome. Diese unterscheiden sich in der Art der betroffenen Zellen.
- Morbus Hodgkin: Diese Erkrankung ist nach dem englischen Arzt Sir Thomas Hodgkin benannt. Sie betrifft überwiegend die Lymphknoten. Die entarteten Lymphozyten werden als „Hodgkin-Zellen“ bezeichnet, sie können sich zu so genannten „Sternberg-Reed-Riesenzellen“ zusammenschließen. Diese Zellen können in Blut, Lymphsystem und Knochenmark auftreten.
- Non-Hodgkin-Lymphome (NHL): Unter diesem Begriff fasst man alle Lymphome zusammen, die nicht zum Morbus Hodgkin zählen – hier lassen sich keine Sternberg-Reed-Riesenzellen nachweisen.
Im Folgenden werden wir uns auf das Non-Hodgkin-Lymphom beschränken.
Was ist ein Non-Hodgkin-Lymphom (NHL)?
Non-Hodgkin-Lymphome sind bösartige Erkrankungen des lymphatischen Systems.
Sie entstehen durch einen Fehler im Erbgut bestimmter Abwehrzellen des lymphatischen Systems – der B- oder T-Zellen. Die geschädigten Zellen vermehren sich unkontrolliert und sterben nicht wie gesunde Zellen nach einer gewissen Zeit ab; sie sind „unsterblich" geworden. Die bösartigen Lymphozyten sammeln sich oft in den Lymphknoten an, wodurch dieses anschwellen.[1-2]
Da sich das Lymphsystem durch den ganzen Körper zieht, kann NHL in jedem Körperteil entstehen. Häufig wird es zuerst am Hals entdeckt, auch Leber und Milz sind häufig betroffen.[3]
Besonders aggressive bzw. bösartige Lymphome werden als hoch malign bezeichnet, langsam wachsende bzw. wenig aggressive als indolent.[1]
Formen des Non-Hodgkin-Lymphom
Formen des Non-Hodgkin-LymphomDass es so viele Lymphom-Unterformen gibt, liegt an der großen Zahl verschiedener Lymph- und Abwehrzellen. Diese können alle zu unterschiedlichen Zeitpunkten ihrer Entwicklung entarten und zu einer Krebserkrankung führen.
Non-Hodgkin-Lymphome können von T-Lymphozyten oder von B-Lymphozyten ausgehen. Bei rund 85 % der Non-Hodgkin-Lymphome handelt es sich um B-Zell-Lymphome.
WHO-Klassifikation der B-Zell-Lymphome
B-Zell-LymphomeIndolente bzw. niedrigmaligne NHL:
- Chronische lymphatische Leukämie (B-CLL)
- Prolymphozytenleukämie (B-PLL)
- Haarzellenleukämie (HCL)
- Immunozytom/Lymphoplasmozytisches Lymphom
- Multiples Myelom
- Marginalzonen-B-Zell-Lymphom vom MALT-Typ (mucosa-associated-lymphatic tissue, Schleimhaut-verbundenes Lymphgewebe)
- Follikuläres Lymphom Grad I, II, III
Aggressive bzw. hochmaligne NHL:
- Diffuses großzelliges B-Zell-Lymphom
- Mantelzelllymphom (MZL)
- Mediastinales B-Zell-Lymphom
- Burkitt-Lymphom
- Burkitt-ähnliches Lymphom
- Vorläufer B-Zell lymphoblastische Leukämie (akute lymphatische Leukämie, ALL)/Lymphome

Datenquellen für die Grafik: Evans LS, Hancock BW (2003): Non-Hodgkin lymphoma. In: Lancet 362: 139–46; MacLennan KA. (2000): Diffuse indolent B cell lymphomas. In: Hancock BW SP, McLennan K, Armitage JO (eds): Malignant Lymphoma. London: Arnold, p. 43-7; Radford JA (2000): Other low-grade NHLs. In: Armitage JO (ed): Malignant Lymphoma. London: Arnold, p. 325–30; MacLennan KA (2000): Diffuse aggressive B cell lymphoma. In: Hancock BW SP, McLennan K, Armitage JO (ed): Malignant Lymphoma. London: Arnold, p. 21–6
Stadien der Erkrankung
Entscheidend für die richtige Behandlung sind die Form des Non-Hodgkin-Lymphoms und das Stadium der Erkrankung. Dazu sind verschiedene Untersuchungen notwendig. Ärzte unterscheiden bei den Non-Hodgkin-Lymphomen je nach Ausbreitungsgrad vier Stadien.
Tab. 1: Stadieneinteilung der Non-Hodgkin-Lymphome
In einigen Fällen beginnt die Erkrankung nicht in den Lymphknoten, sondern in einem Organ außerhalb der Lymphknoten. Falls nicht lymphatisches Gewebe wie Haut, Lunge oder Skelett von der Erkrankung betroffen ist, wird dies durch Hinzufügen des Buchstabens "E" gekennzeichnet. E steht für "extranodal" (außerhalb eines Lymphknotens liegend). "Stadium IE" bedeutet dann beispielsweise, dass ein einziges nicht lymphatisches Organ von der Erkrankung betroffen ist.
Die Stadieneinteilung ist nicht nur für die Planung der Behandlung wichtig – sie erlaubt dem Arzt auch eine ungefähre Einschätzung des Krankheitsverlaufs, der Prognose. Stadium I und II gelten im Allgemeinen als frühe Stadien, Stadium III und IV werden als fortgeschrittene Stadien bezeichnet. Doch selbst wenn ein fortgeschrittenes Stadium vorliegt, besteht kein Grund zur Resignation, da heute z.B. mit der Antikörpertherapie effektive Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen.
Inzidenzen, Sterblichkeit, Prognose – weltweit und in Österreich
Weltweit erhalten etwa 286.000 Menschen jährlich die Diagnose NHL. Zum Tod führt diese Krebsart bei etwa 161.000 Patienten[4].
In Österreich erkranken jährlich etwa 1.000 Menschen an NHL, etwa 550 sterben daran. Die Zahl der Erkrankungen ist in den vergangenen Jahrzehnten massiv gestiegen: 1983 erhielten nur knapp 500 die Diagnose NHL, bei etwa 300 führte die Krankheit zum Tod. Vor dem 75. Lebensjahr erkranken aktuell acht von 1.000 Männern bzw. sechs von 1.000 Frauen daran[5].
Das mittlere Erkrankungsalter für Hon-Hodgkin-Lymphome beträgt bei Männern 66 Jahre und bei Frauen 70 Jahre[2]. NHL-Patienten mit indolenten Lymphomen können lange Jahre damit überleben, jedoch nicht geheilt werden. Ein aggressives NHL kann unbehandelt innerhalb von sechs Monaten bis zwei Jahren tödlich verlaufen, ist aber heilbar[4]. Durchschnittlich über 60 % der Patienten überleben mindestens fünf Jahre.
Risikofaktoren
Die Ursachen des NHL sind großteils ungeklärt. Folgende Faktoren erhöhen aber das Erkrankungsrisiko[6]:
- geschwächtes Immunsystem – insbesondere durch AIDS oder immunsuppressive Medikamente nach Transplantationen
- länger zurückliegende (~10-15 Jahre) Chemotherapien und Bestrahlungen
- Zöliakie
- genetische Prädisposition (nahe Verwandte, die von NHL betroffen sind)
- Melanome
Warnsignale und Symptome
Im Frühstadium sind viele NHL-Patienten symptomfrei. Vor allem wenig aggressive Lymphome führen erst nach längerer Krankheitszeit zu Beschwerden. Häufigstes Symptom sind geschwollene, schmerzfreie Lymphknoten – meist in Hals-, Achsel- und Leistengegend.[1][7-8]
Vor allem in späteren Stadien können auch Allgemeinsymptome, sogenannte B-Symptome, auftreten:
- Nachtschweiß
- Fieber
- Gewichtsverlust (mehr als 10 % des Ausgangsgewichts in den vergangenen sechs Monaten)
Diagnose
Besteht der Verdacht auf ein malignes Non-Hodgkin-Lymphom (NHL), wird der Arzt verschiedene Untersuchungen einleiten. So kann er abklären, ob es sich tatsächlich um ein NHL handelt, und falls ja, wie weit die Erkrankung fortgeschritten ist. Die meisten Untersuchungen sind schmerzfrei und bringen nur wenige Unannehmlichkeiten mit sich. Die sorgfältige und exakte Diagnostik ist sehr wichtig, weil von ihr das weitere Vorgehen und die Art der Behandlung abhängen.
In der Regel werden folgende Untersuchungen durchgeführt:
- Anamnese (Erhebung der Krankengeschichte)
Der Arzt fragt zunächst nach Art und Dauer Ihrer Beschwerden. So können bei einem Non-Hodgkin-Lymphom Symptome wie Lymphknotenschwellungen, Müdigkeit, Infektanfälligkeit, Hautblutungen und unbeabsichtigter Gewichtsverlust auftreten. Darüber hinaus ist es für den Arzt wichtig, die Leistungsfähigkeit von Patienten einzuschätzen. Fragen zu etwaigen Vorerkrankungen, früheren Operationen und Lebensstil gehören ebenfalls zur Erhebung der Anamnese. - Körperliche Untersuchung
Beim Verdacht auf NHL wird der Arzt sehr sorgfältig alle Stellen abtasten, an denen zahlreiche Lymphknoten liegen, z. B. Hals, Achselhöhlen und Leiste. Außerdem achtet er darauf, ob Leber und Milz vergrößert tastbar sind und ob Zeichen für Infekte oder Blutungen vorliegen. Schließlich sieht sich der Arzt Mundhöhle und Rachen genau an und prüft die Reflexe. - Labordiagnostik
Wichtig ist eine umfassende Blutuntersuchung, bei der u. a. die Zahl der weißen Blutkörperchen (Leukozyten) und das Mengenverhältnis der Leukozyten (Lymphozyten, Monozyten, Granulozyten) zueinander bestimmt wird. Neben weiteren Blutbestandteilen werden Stuhl, Urin und andere Körperflüssigkeiten getestet. - Bestimmung von CD-Proteinen
Eine recht neue Diagnosemethode ist die Bestimmung von Oberflächenstrukturen auf den Krebszellen. Diese Merkmale werden systematisch in Gruppen erfasst und als „Cluster of Differentiation“ (CD) bezeichnet (Cluster = Gruppe). Es sind derzeit weit über 100 CD-Proteine bekannt. Da Art und Kombination sowie Menge dieser CD-Proteine typisch für bestimmte Lymphomarten sind, lassen sich die einzelnen Formen mit Hilfe dieser Methode sehr gut charakterisieren. Aber auch im Hinblick auf die Therapie sind diese CD-Proteine von Bedeutung, da gegen bestimmte Merkmale wie z. B. CD 20 oder CD 52 Antikörper entwickelt wurden, die Krebszellen mit diesen Strukturen gezielt ansteuern und vernichten können. - BiopsieBei der Biopsie wird Gewebe für medizinische (histologische) Untersuchungen entnommen.
Bei Verdacht auf NHL muss Lymphknotengewebe mikroskopisch (histologisch) untersucht werden. Dazu muss in der Regel ein vergrößerter Lymphknoten chirurgisch entnommen werden. Da auch das Knochenmark von einem Non-Hodgkin-Lymphom betroffen sein kann, wird mit einer Spezialnadel und unter örtlicher Betäubung Knochenmark entnommen – meist am Beckenkamm, manchmal auch aus dem Brustbein. - Staging
Bestätigt sich durch die BiopsieBei der Biopsie wird Gewebe für medizinische (histologische) Untersuchungen entnommen. der Verdacht auf ein NHL, sind weitere Untersuchungen notwendig um festzustellen, welches Stadium der Erkrankung vorliegt (Staging). Das ist für die Therapieplanung von Bedeutung. Wie weit sich die Erkrankung im Körper bereits ausgebreitet hat, kann der Arzt anhand folgender Untersuchungen herausfinden:- Röntgenaufnahmen der Brust: Hier können Lymphknotenvergrößerungen im Brustraum erkannt werden.
- UltraschallUltraschall - Schwingungen oberhalb der menschlichen Hörgrenze mit einer Frequenz von 20 kHz bis 10 GHz. Anwendung1. therapeutisch durch Vibration sowie Absorption der Wellen und Umwand... der Bauchorgane: Mit dieser Untersuchung kann die Größe von Milz und Leber untersucht werden. Auch vergrößerte Lymphknoten sind manchmal im Bauchraum nachweisbar.
- Computertomographie: Noch genauer können innere Organe und tief liegende vergrößerte Lymphknoten mit Hilfe der Computertomographie dargestellt werden. Je nach Fall müssen weitere Untersuchungen wie KernspintomographieKernspintomographie wird auch Magnetresonanztomographie (Abkürzung MRT) genannt.Die Kernspintomographie ist ein computergestütztes bildgebendes Verfahren, das auf dem Prinzip ... oder Leberpunktion durchgeführt werden.
[1] www.nhl-info.de (last accessed: 07.05.2010)
[2] Deutsche Krebsgesellschaft (2009): Non-Hodgkin-Lymphome, www.krebsgesellschaft.de/non_hodgkin_lymphome,4275.html
[3] Cancer Research UK (2008): What is lymphoma?, www.cancerhelp.org.uk/type/non-hodgkins-lymphoma/about/what-is-lymphoma
[4] Lymphoma Coalition: Was ist ein Lymphom?, www.lymphomacoalition.org/de/what-is-lymphoma (last accessed: 07.05.2010)
[5]Statistik Austria (2010), www.statistik.at/web_de/statistiken/gesundheit/krebserkrankungen/non-hodgkin/index.html (Stand: 18.10.2010)
[6] Cancer Research UK (2009): Definite risk factors for non Hodgkin's lymphoma, www.cancerhelp.org.uk/type/non-hodgkins-lymphoma/about/risks/definite-risk-factors-for-non-hodgkins-lymphoma#quick
[7] Lymphoma Coalition: Symptome und Diagnose, www.lymphomacoalition.org/de/signs-a-symptoms (last accessed: 10.05.2010)
[8]Cancer Research UK (2008): Symptoms of non Hodgkin's lymphoma, www.cancerhelp.org.uk/type/non-hodgkins-lymphoma/about/symptoms-of-non-hodgkins-lymphoma
Strahlentherapie
Chemotherapie
Zielgerichtete Therapie
Stammzelltransplantation
Die Therapie von Non-Hodgkin-Lymphomen richtet sich nach Art, Ausbreitungsgrad und Aggressivität der Erkrankung. Oft werden verschiedene Therapieformen miteinander kombiniert, um optimale Ergebnisse zu erzielen. Für jeden Lymphomtyp wird diese Kombination individuell angepasst – es gibt also keine einheitliche, für alle NHL-Formen gültige Standardtherapie.
„Watch and Wait“
Manche Lymphomtypen verursachen keine Beschwerden und schreiten auch ohne Behandlung nur sehr langsam oder auch gar nicht voran. In einem solchen Fall würde eine frühzeitige intensive Therapie keine Vorteile im Vergleich zu einem verzögerten Behandlungsbeginn bringen, sondern den Patienten nur den Nebenwirkungen der Behandlung aussetzen. In diesem Fall empfiehlt der behandelnde Arzt eventuell, erst einmal abzuwarten. Der Patient muss zur Überwachung regelmäßig zur Blutuntersuchung, wird aber nicht therapiert.
StrahlentherapieStrahlentherapie ist im engeren Sinn die Anwendung von bestimmter Strahlung (ionisierender Strahlung) zur Behandlung bösartiger (selten auch gutartiger) Tumoren. Eine Strahlentherapie k...
Bei der StrahlentherapieStrahlentherapie ist im engeren Sinn die Anwendung von bestimmter Strahlung (ionisierender Strahlung) zur Behandlung bösartiger (selten auch gutartiger) Tumoren. Eine Strahlentherapie k... werden so genannte ionisierende Strahlen auf die betroffenen Körperregionen gelenkt und zerstören so die Lymphomzellen. Speziell in frühen Stadien bestimmter Lymphomtypen kann die StrahlentherapieStrahlentherapie ist im engeren Sinn die Anwendung von bestimmter Strahlung (ionisierender Strahlung) zur Behandlung bösartiger (selten auch gutartiger) Tumoren. Eine Strahlentherapie k... zur Heilung führen. Oft wird die StrahlentherapieStrahlentherapie ist im engeren Sinn die Anwendung von bestimmter Strahlung (ionisierender Strahlung) zur Behandlung bösartiger (selten auch gutartiger) Tumoren. Eine Strahlentherapie k... auch nach einer ChemotherapieChemotherapie - Einsatz von Medikamenten, die Krankheitserreger und Tumorzellen durch eine Hemmung des Stoffwechsels möglichst selektiv schädigen. Im Rahmen der Krebsbehandlung unt... angewendet, um den Therapieerfolg zu erhöhen. Bei der häufigsten Art der StrahlentherapieStrahlentherapie ist im engeren Sinn die Anwendung von bestimmter Strahlung (ionisierender Strahlung) zur Behandlung bösartiger (selten auch gutartiger) Tumoren. Eine Strahlentherapie k... erhält der Patient über etwa drei bis vier Wochen pro Tag nur einen Teil der Strahlung. Diese Methode ist wirkungsvoller und schont gesunde Körperzellen besser als eine einmalige Bestrahlung mit der Gesamtdosis. Die StrahlentherapieStrahlentherapie ist im engeren Sinn die Anwendung von bestimmter Strahlung (ionisierender Strahlung) zur Behandlung bösartiger (selten auch gutartiger) Tumoren. Eine Strahlentherapie k... kann in der Regel ambulant erfolgen. Von den Strahlen selbst spürt der Patient während der Behandlung nichts.
Mögliche Nebenwirkungen
Trotz sorgfältiger Therapieplanung lassen sich Nebenwirkungen der StrahlentherapieStrahlentherapie ist im engeren Sinn die Anwendung von bestimmter Strahlung (ionisierender Strahlung) zur Behandlung bösartiger (selten auch gutartiger) Tumoren. Eine Strahlentherapie k... nicht immer vermeiden. Zu den häufigsten unerwünschten Begleiterscheinungen zählen Störungen im Magen-Darm-Trakt wie Übelkeit, Erbrechen und Durchfall, "Strahlenkater" mit Müdigkeit und grippeartigen Beschwerden sowie Geschmacksstörungen oder erhöhte Infektanfälligkeit.
ChemotherapieChemotherapie - Einsatz von Medikamenten, die Krankheitserreger und Tumorzellen durch eine Hemmung des Stoffwechsels möglichst selektiv schädigen. Im Rahmen der Krebsbehandlung unt...
Ziel der ChemotherapieChemotherapie - Einsatz von Medikamenten, die Krankheitserreger und Tumorzellen durch eine Hemmung des Stoffwechsels möglichst selektiv schädigen. Im Rahmen der Krebsbehandlung unt... ist es, Krebszellen nicht nur an umschriebenen Stellen, sondern im gesamten Körper abzutöten. Dazu werden so genannte ZytostatikaZytostatika - Arzneimittel, die das Zellwachstum, insbesondere die Zellteilung verhindern oder verzögern; Zytostatika wirken nur auf Zellen, die sich im Wachstum befinden, nicht auf sol... verabreicht, die über die Blutbahn in alle Regionen des Körpers gelangen und dort ihre Wirkungen entfalten. ZytostatikaZytostatika - Arzneimittel, die das Zellwachstum, insbesondere die Zellteilung verhindern oder verzögern; Zytostatika wirken nur auf Zellen, die sich im Wachstum befinden, nicht auf sol... verhindern die Zellteilung der Krebszellen, oder sie beeinflussen den Stoffwechsel der Krebszellen, so dass diese zugrunde gehen. Weil sich Krebszellen oft rasch und unkontrolliert teilen und vermehren, sind sie besonders anfällig für solche Zellgifte.
Mögliche Nebenwirkungen
Oft werden ZytostatikaZytostatika - Arzneimittel, die das Zellwachstum, insbesondere die Zellteilung verhindern oder verzögern; Zytostatika wirken nur auf Zellen, die sich im Wachstum befinden, nicht auf sol... in Kombination angewendet, um ihre therapeutische Wirkung zu verstärken und gleichzeitig ihre Nebenwirkungen möglichst gering zu halten. Dennoch lassen sich unerwünschte Begleiterscheinungen der ChemotherapieChemotherapie - Einsatz von Medikamenten, die Krankheitserreger und Tumorzellen durch eine Hemmung des Stoffwechsels möglichst selektiv schädigen. Im Rahmen der Krebsbehandlung unt... nicht immer vermeiden, und es kommt beispielsweise zu Übelkeit, Durchfall, Haarausfall oder Infektanfälligkeit.
Zielgerichtete Therapie
Zielgerichtete Therapien (engl. "targeted therapies"), z.B. mit Hilfe von Antikörpern, setzen direkt an den Krebszellen an. Die Wirkstoffe richten sich gegen Angriffspunkte (targets), die bevorzugt oder vermehrt in oder auf Krebszellen zu finden sind. D.h. sie wirken sich nicht wie z.B. Chemotherapien auf den gesamten Körper aus. Das Ziel dieser Therapien ist hohe Wirksamkeit bei wenig Nebenwirkungen.
Auf der Außenseite der meisten Körperzellen finden sich typische Oberflächenstrukturen, so genannte CD-Marker. Auch Krebszellen weisen diese Merkmale auf. Antikörper binden spezifisch an bestimmte Oberflächenstrukturen und zerstören die betreffenden Krebszellen gezielt. Das Prinzip kann man sich vorstellen wie bei einem Schlüssel, der nur zu einem ganz bestimmten Schloss passt: Ein Antikörper bindet nur an eine zu ihm passende Oberflächenstruktur.
Gerade in der Lymphombehandlung spielt die Antikörpertherapie eine wichtige Rolle. Auf der Oberfläche der meisten B-Lymphozyten findet man das Protein, CD20. Auch die meisten B-Zell-Lymphome weisen diesen CD20-Marker auf. Welche Funktion CD20 spielt, ist noch nicht genau bekannt. Man nimmt aber an, dass es bei der Wachstumskontrolle eine Rolle spielt. Der Antikörper bindet an CD20 , aktiviert die körpereigene Abwehr gegen CD20-tragende Zellen und übt auch selbst eine direkt abtötende Wirkung auf Zellen mit dem CD20-Merkmal aus. Nach der Infusion verbleibt das Medikament über mehrere Tage bis Wochen im Blutkreislauf und kann somit alle Regionen des Körpers erreichen und die meisten CD20-tragenden Zellen vernichten.
Antikörper werden heutzutage in fast allen Phasen der Therapie eingesetzt. Bei der Erstbehandlung nach Diagnosestellung und bei der Rezidiv-(Rückfall)therapie werden sie in der Regel mit einer ChemotherapieChemotherapie - Einsatz von Medikamenten, die Krankheitserreger und Tumorzellen durch eine Hemmung des Stoffwechsels möglichst selektiv schädigen. Im Rahmen der Krebsbehandlung unt... kombiniert ("Chemo-Immuntherapie"), was die Wirksamkeit deutlich verbessert[9-13]. Im Anschluss an die Chemo-Immuntherapie besteht die Möglichkeit einer Erhaltungstherapie[13], also der weiteren Verabreichung des Antikörpers alleine über längere Zeit. Dadurch soll das Wiederkehren der Krankheit möglichst lange hinausgezögert werden.
Mögliche Nebenwirkungen
Da eine Antikörpertherapie überwiegend durch die Kraft des körpereigenen Immunsystems wirkt, und gezielt auf die Krebszellen gerichtet ist , ist sie – im Vergleich zu einer ChemotherapieChemotherapie - Einsatz von Medikamenten, die Krankheitserreger und Tumorzellen durch eine Hemmung des Stoffwechsels möglichst selektiv schädigen. Im Rahmen der Krebsbehandlung unt... – gut verträglich. Vor allem während der Infusion kann es jedoch zu Fieber, Schüttelfrost, Übelkeit oder Kopfschmerzen kommen. Über die speziellen Nebenwirkungen einzelner Medikamente kann der behandelnde Arzt Auskunft geben.
Stammzelltransplantation
Durch die Gabe sehr hoch dosierter ZytostatikaZytostatika - Arzneimittel, die das Zellwachstum, insbesondere die Zellteilung verhindern oder verzögern; Zytostatika wirken nur auf Zellen, die sich im Wachstum befinden, nicht auf sol..., die teilweise noch mit einer Ganzkörperbestrahlung kombiniert werden, können bestimmte Lymphomerkrankungen noch wirksamer behandelt werden. Da das blutbildende Knochenmark bei einer solchen Hochdosistherapie stark geschädigt wird, werden bereits vor der Behandlung Stammzellen des Patienten aus dem Blut oder Knochenmark entnommen und nach Abschluss der Behandlung wieder zurückgegeben. In selteneren Fällen erhält der Patient Stammzellen von einem Familien- oder Fremdspender. Wichtig ist in diesem Fall, dass die Gewebemerkmale des Spenders gut mit denjenigen des Empfängers übereinstimmen, damit es nicht zu starken Abwehrreaktionen kommt. Die Stammzelltransplantation ist belastend und mit gewissen Risiken verbunden. Deshalb wird das Verfahren eher bei jüngeren Patienten angewandt, die sich in einem guten gesundheitlichen Allgemeinzustand befinden.
Ernährung
Die meisten Krebspatienten möchten mit einer optimalen Ernährung etwas für ihre Gesundheit tun. Eine abwechslungsreiche, vollwertige Ernährung versorgt den Körper mit allen wichtigen Nährstoffen und kann zu einem günstigeren Krankheitsverlauf führen. Dennoch ist es kaum möglich, Ernährungsempfehlungen auszusprechen, die für alle Patienten mit Non-Hodgkin-Lymphomen (NHL) gleichermaßen gelten. Jeder Patient hat seine eigenen Voraussetzungen, die berücksichtigt werden müssen: Bei manchen Patienten hat das NHL zu einer starken Gewichtsabnahme geführt, während andere Patienten eher übergewichtig sind und keinerlei Beschwerden durch die Erkrankung aufweisen. Wieder andere leiden vielleicht gerade an Übelkeit und Erbrechen als Folge einer ChemotherapieChemotherapie - Einsatz von Medikamenten, die Krankheitserreger und Tumorzellen durch eine Hemmung des Stoffwechsels möglichst selektiv schädigen. Im Rahmen der Krebsbehandlung unt.... Deswegen geben wir Ihnen im Folgenden einen kurzen Überblick über die Grundregeln einer gesunden Ernährung und gehen anschließend auf einige spezielle Situationen ein.
Informationen zu Patienten Ratgebern finden Sie unter:
Broschüren der Österreichische Krebshilfe, © Österreichische Krebshilfe
Referenzen:
[9] Marcus R, Imrie K, Solal-Celigny P et al. Phase III study of R-CVP compared with Cyclophosphamide, vincristine and prednisone alone in patients with previously untreated advanced follicular lymphoma. J Clin Oncol 2008; 26: 4579-4586
[10] Salles G, Mounier N, Guibert S et al. Rituximab combined with chemotherapy and interferon in follicular lymphoma patients: results of the GELA-GOELAMS FL2000 study. Blood 2008; 112:4824-4831
[11] Buske C, Hoster E, Dreyling M et al. Rituximab in combination with CHOP in patients with follicular lymphoma: analysis of treatment outcome of 552 patients treated in a randomized trial of the german low grade lymphoma study group (GLSG) after a follow up of 58 months. Blood 2008; 112: abstract 2599
[12]Herold M, Haas A, Srock S et al. Rituximab added to first-line Mitoxantrone, Chlorambucil and Prednisolone chemotherapy followed by Interferon maintenance prolongs survival in patients with advanced follicular lymphoma: an east german study group hematology and oncology study. J Clin Oncol 2007; 25: 1986-1992
[13] Van Oers M, Van Glabbeke M, Baila L et al. Rituximab maintenance treatment of relapsed/resistant follicular Non-Hodgkin´s lymphoma: Long-Term outcome of the EORTC 20981 Phase III randomized intergroup study. Blood 2008; 112: abstract 836
Weiterführende Links zum Thema
Anlaufstellen bei sozialen/finanziellen Problemen
Informationen zu Patienten Ratgebern finden Sie unter:
Broschüren der Österreichische Krebshilfe über Lymphome
(© Österreichische Krebshilfe) (pdf)
Linkliste
MYELOM- UND LYMPHOMHILFE ÖSTERREICH
Präsident Fritz Richter
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ÖSTERREICHISCHE KREBSHILFE DACHVERBAND
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Fax: 49 (0)6142/ 17 56 42
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www.myeloma-euronet.org
LYMPHOMA–COALITION
Internationale Vereinigung von Lymphompatienten und Selbsthilfegruppen mit
Informationen in verschiedenen Sprachen
info@lymphomacoalition.org
www.lymphomacoalition.org
LYMPHOMA-NET
info@leukaemie-hilfe.de
german.lymphoma-net.org
Deutsche Leukämie- und Lymphom-Hilfe e.V.
Der Bundesverband der Selbsthilfeorganisationen zur Unterstützung von
Erwachsenen mit Leukämien und Lymphomen e.V..
info@leukaemie-hilfe.de
www.leukaemie-hilfe.de
HAARZELL-LEUKÄMIE-HILFE e.V.
Barbara Eble (1.Vorsitzende)
Wildensteinstr. 15
38642 Goslar
Tel: 49 (0)5321-81003
eble@haarzell-leukaemie.de
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Anlaufstellen bei sozialen/ finanziellen Problemen:
1) KREBSHILFE:
www.krebshilfe.at
www.krebshilfe-wien.at/Krebs-und-Beruf
Rufen Sie an und vereinbaren Sie mit den Beraterinnen von "KrebsMedizinisch ist Krebs die allgemeine Bezeichnung für eine bösartige Neubildung (Tumor).Man unterscheidet hauptsächlich das Karzinom: bösartige Geschwulst aus Haut- und Sc... und Beruf" ein Beratungsgespräch : 01/402 19 22 DW 14 oder DW 15
Projektbegleitend hat die Wiener Krebshilfe den Ratgeber "100 Antworten auf Ihre Fragen zum Thema KrebsMedizinisch ist Krebs die allgemeine Bezeichnung für eine bösartige Neubildung (Tumor).Man unterscheidet hauptsächlich das Karzinom: bösartige Geschwulst aus Haut- und Sc... und Beruf" herausgebracht.
Die Beratung im Rahmen des Projekts "KrebsMedizinisch ist Krebs die allgemeine Bezeichnung für eine bösartige Neubildung (Tumor).Man unterscheidet hauptsächlich das Karzinom: bösartige Geschwulst aus Haut- und Sc... und Beruf" erfolgt telefonisch oder persönlich nach telefonischer Vereinbarung. Information und Beratung sind kostenlos. Vereinbaren Sie einen Termin für ein Beratungsgespräch zu arbeitsrechtlichen Fragen unter: 01/402 19 22 oder 0800 699 900 oder schicken Sie ein E-Mail.
2) ARBEITERKAMMER:
www.arbeiterkammer.at
3) SOZIALVERSICHERUNGSTRÄGER
www.sozialversicherung.at
Link zu allen Sozialversicherungsträgern und Kontakttelefonnummer, Informationen zum Pflegegeld
4) ARBEITSMARKTSERVICE
Arbeitsmarktservice, es gibt Stellenangebote, Kontakte zu den Bundesländern
www.ams.or.at/neu/
5)„SOZIALÄMTER“ und allgemeine Informationen zur finanziellen und sozialen Hilfe
ÖSTERREICHWEIT:
0800/201611: Sozialservicestelle (Nulltarif) Sozialtelefon – Bürgerservice des Sozialministeriums, Anlaufstelle für alle sozialen Fragen in Österreich. Das SozialTelefon bietet Information und Beratung zu Fragen im Zusammenhang mit einer Behinderung und im Einzelfall auch Information und Beratung für Personen in anderen schwierigen Lebenssituationen.
www.sozialinfo.at Link zu allen Bundesländern
www.bmsk.gv.at Homepage des Bundesministeriums für Soziales und Konsumentenschutz
www.soziales-leben-oesterreich.at/sozialhilfe.html Link zu Burgenland und Kärnten
www.help.gv.at österreichweiter Amtshelfer
Salzburg:
www.salzburg.gv.at
Tirol:
www.sozialhilfetirol.at/sites/sozialaemter.html
Wien:
www.wien.gv.at
sozialinfo.wien.gv.at
frauenratgeberin.wien.gv.at
www.fsw.at
Pflegegeld nach dem Wiener Pflegegeldgesetz (WPGG)
Zuständige Behörde für Landespflegegeldanträge:
Magistratsabteilung 15 - Gesundheitswesen und Soziales
Referat V/3 - Pflegegeld
15., Camillo-Sitte-Gasse 6-8, 2. Stock, Tür 6
Erreichbarkeit
Telefon ( 43 1) 531 14-8585
Telefonische Auskünfte: Montag bis Freitag von 7.30 bis 15.30 Uhr
Fax ( 43 1) 531 14-99-85281
E-Mail: pflegegeld@m15.magwien.gv.at
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr,
Donnerstag von 13 bis 15 Uhr
Burgenland:
www.burgenland.gv.at/gesundheit-soziales
Kärnten:
www.ktn.gv.at
Niederösterreich:
www.st-poelten.gv.at
Oberösterreich:
www.land-oberoesterreich.gv.at
Steiermark:
www.soziales.steiermark.at
Vorarlberg:
www.vlr.gv.at/vorarlberg/
Soziale Aspekte:
Roche Austria hilft via "Roche Lebens Hilfe"
Die Diagnose KrebsMedizinisch ist Krebs die allgemeine Bezeichnung für eine bösartige Neubildung (Tumor).Man unterscheidet hauptsächlich das Karzinom: bösartige Geschwulst aus Haut- und Sc... verändert das Leben der Betroffenen und ihrer Angehörigen von Grund auf, nichts bleibt wie es war. Moderne, zielgerichtete Krebstherapien ermöglichen immer mehr Patienten einen stabil-guten körperlichen Zustand und damit auch den Verbleib im Arbeitsprozess bzw. den Wiedereinstieg in den Beruf nach überstandener Erkrankung. Dennoch sind Krebspatienten – so die traurige Erfahrung – auf ihrem Weg zurück zu einem „normalen Leben“ oft mit großen Schwierigkeiten konfrontiert. Zumeist haben sie aufgrund Ihrer Erkrankung ihren Job verloren, können nicht mehr an ihren alten Arbeitsplatz zurückkehren, haben daher finanzielle Schwierigkeiten oder akute Kreditprobleme.
Diese Menschen möchte Roche Austria bei Ihrem Wiedereinstieg ins Leben unterstützen. Aus diesem Grund haben wir – gemeinsam mit der Österreichischem Krebshilfe – die Initiative "Roche Lebens Hilfe" gegründet. Ziel des Projektes ist es, Betroffenen und Angehörigen unbürokratische und schnell finanzielle Hilfe anzubieten.
Patienten und/oder Ihre Angehörigen können einen Antrag um Unterstützung bei der Österreichischen Krebshilfe einreichen. Wichtig ist auch hier eine intensive Beratung durch die Experten der Krebshilfe vorab. Jeder Einzelfall wird dann von einem unabhängigen Komitee in Absprache mit dem behandelnden Arzt objektiv bewertet. Ein unabhängiges Gremium der Österreichischen Krebshilfe prüft alle Fälle eingehend und entscheidet im Anlassfall über die Höhe der notwendigen Unterstützung.
Letzte Aktualisierung: März 2011
