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Lungenkrebs

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Die Lunge

Die Lunge dient der Atmung, d.h. dem lebenswichtigen Austausch von Sauerstoff und Kohlendioxyd zwischen Blut und Außenwelt.

Die Lunge liegt zusammen mit dem Herzen und den großen Blutgefäßen in der Brusthöhle. Sie besteht aus einer rechten Lunge (rechtem Lungenflügel) und einer linken Lunge (linkem Lungenflügel). Jeder Lungenflügel wird durch Furchen in so genannte Lungenlappen unterteilt. Der rechte Lungenflügel teilt sich dabei in drei, der linke Lungenflügel in lediglich zwei Lappen auf. Sowohl die Oberfläche der beiden Lungenflügel als auch die Innenwand des Brustkorbes sind mit einer Haut, dem Lungen- und Rippenfell, überzogen. Beide Membranen bilden zusammen das Brustfell.

Die Luftröhre und deren Abzweigungen in Äste (Bronchien) dienen dem Zu- und Abtransport der Atemluft und die nachfolgenden Lungenbläschen dem Gasaustausch.

Die Schleimhaut, mit der diese Lungenabschnitte ausgekleidet sind, ist vielfachen äußeren schädigenden Einflüssen und da besonders krebserregenden Stoffen ausgesetzt. Lungenkrebs entsteht in diesen Abschnitten der Lunge.

Darstellung Lunge

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Mutationen 
Inzidenzen, Sterblichkeit, Prognose 
Risikofaktoren 
Warnsignale
Diagnose 
Stadieneinteilung bei nicht-kleinzelligem Lungenkrebs

 

Was ist Lungenkrebs?

Lungenkrebs entsteht durch unkontrolliertes Wachstum anormaler Zellen in der Lunge. Die Tumoren entstehen aus der obersten Zellschicht des Schleimhautgewebes, das die Oberflächen der Bronchien auskleidet. Diese Tumoren werden in der Fachsprache als Lungen- oder Bronchialkarzinom bezeichnet.

Es gibt zwei Hauptarten von Lungenkrebs: Kleinzelliger Lungenkrebs (small cell lung cancer, SCLC) ist hoch aggressiv, wird vorwiegend durch Rauchen verursacht[1] und macht etwa
15 % der Fälle aus.

Nicht-kleinzelliger Lungenkrebs (non-small cell lung cancer, NSCLC) wächst langsamer als SCLC, umfasst verschiedene Formen und macht etwa 85 % aller Lungenkrebs-Fälle aus.[2]
 

Formen von nicht-kleinzelligem Lungenkrebs

Die verschiedenen Formen können auch gemischt auftreten. Bevorzugte Metastasenlokalisationen sind Lymphknoten, Leber, Nebennieren, Knochen und Gehirn.

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Mutationen 

Eine MutationEine Mutation ist eine Veränderung des Erbguts eines Lebewesens oder einer Zelle (durch Veränderungen innerhalb der Gen- oder Chromosomenstruktur, oft unter dem Einfluss von Mutage... ist eine zufällige Veränderung der DNA-Sequenz eines bestimmten Gens. Bei Lungenkrebs treten unter anderem aktivierende Mutationen des EGFR-Gens[3] auf. EGFR[4] ist ein Rezeptor für Wachstumsfaktoren, der an der Oberfläche von Zellen, auch Tumorzellen, sitzt. Die aktivierenden Mutationen des EGFR-Gens führen zu einer gesteigerten Aktivität der Tyrosinkinase[5] – ein Teil des EGFR, der Wachstumssignale in die ZelleDie Zelle ist die kleinste Einheit jedes Organismus, bestehend aus Zytoplasma, Zellkern, Zentralkörperchen, Netzapparat und Zellwand. weiterleitet – und beschleunigen so das Wachstum der Tumorzellen. Das EGFR-mutierte NSCLC ist eine genetisch spezielle Erkrankung des Lungenkrebses und kommt vermehrt bei Patienten mit Adenokarzinomen, Nicht-Rauchern, Frauen und Asiaten vor.

Inzidenzen, Sterblichkeit, Prognose - weltweit und in Österreich

Weltweit verursacht Lungenkrebs die meisten Todesfälle unter Krebspatienten – 1,3 Millionen Menschen sterben jährlich daran. Unter männlichen Krebspatienten ist Lungenkrebs die häufigste Todesart, unter weiblichen die zweithäufigste[6]. Die Diagnose Lungenkrebs erhalten jährlich rund 1,5 Millionen Menschen.[7]
Nur 15 % der Lungenkrebs-Patienten überleben länger als fünf Jahre.[8]

Statistik - Tumorerkrankung Lunge

 

In Österreich erkranken etwa 4.000 Menschen jährlich an Lungenkrebs – Männer doppelt so häufig wie Frauen.[9]

Das Durchschnittsalter, in dem die Diagnose gestellt wird, liegt zwischen dem 58. und 65. Lebensjahr.[12] Während das Erkrankungsrisiko bei Männern sinkt, steigt es bei Frauen stetig. Etwa 3.400 Menschen sterben jährlich an Lungenkrebs.[9]

Von NSCLC mit EGFR aktivierenden Mutationen ist einer von drei asiatischen Lungenkrebs-Patienten betroffen, in westlichen Nationen sind geschätzte 10 % der Patienten betroffen.[10]

 

Risikofaktoren

  • Rauchen: Raucher haben ein zehnmal höheres Lungenkrebs-Risiko als Nichtraucher.[11]
    Die kontinuierliche Belastung der Bronchien durch Rauchen steigert das Risiko an einem Lungenkarzinom zu erkranken. Der Zigarettenrauch bzw. die darin enthaltenen Stoffe schädigen die Schleimhaut und können damit die Entartung der Schleimhautzellen fördern. Rund 16% aller Männer und 9 % aller Frauen, die rauchen, erkranken an Lungenkrebs. Acht von zehn Lungentumoren bei Männern und sieben von zehn bei Frauen sind auf das Rauchen zurückzuführen. Verdoppeln sich die „gerauchten Jahre“, ist das Risiko fünf- bis sechsfach höher.
    Die seit den 80er Jahren eingeführten „Light-Zigaretten“ mit reduziertem Teer- und Nikotingehalt haben nicht zur Verminderung des Erkrankungsrisikos beigetragen. Nikotinabhängige Raucher inhalieren bei diesen Zigaretten zumeist tiefer und rauchen mehr, um die erwünschte Nikotinwirkung zu erreichen.
  • Passivrauchen: Ehepartner von Rauchern aben um 20 % höheres Risiko als unbelastete Nichtraucher, an Lungenkrebs zu erkranken.[12]
    Passivraucher sind dem sogenannten Hauptstromrauch (die Menge Rauch, die der Rauchende ausatmet) zu ca. 20 % und dem Seitenstromrauch (Rauch der qualmenden Zigarette) zu etwa 80 % ausgesetzt. Der Seitenstromrauch ist besonders reich an krebserregenden und giftigen Substanzen.
  • Genetische Prädisposition bzw. Vererbung[13]
    Zehn bis 15 % der Patienten mit Lungenkarzinom sind Nichtraucher. Ein familiär bedingter Anstieg des Erkrankungsrisikos ist seit langem bekannt: Verwandte von Patienten mit Lungenkarzinom haben ein bis zu vierfach erhöhtes Risiko, selbst zu erkranken. Dabei spielen verschiedene Faktoren im Erbgut eine Rolle: So kann z.B. eine genetisch verminderte Aktivität bestimmter Enzyme dazu beitrgen, dass krebserregender Stoffe unzureichend ausgeschieden oder Schädigungen der DNS unzureichend repariert werden.
  • Kontakt mit Asbest, Radongas und Arsen sowie Luftverschmutzung. [14]

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Warnsignale und Symptome

Bei Lungenkrebs im Frühstadium[15] treten häufig keine Symptome auf. Meist treten Symptome erst auf, wenn sich die Krebserkrankung auf andere Teile des Körpers ausgebreitet – also Metastasen gebildet – hat:

  • anhaltender Husten oder Verschlimmerung eines chronischen Hustens
  • Kurzatmigkeit, Heiserkeit und Brustschmerz
  • Bluthusten
  • Gewichtsverlust, Müdigkeit und Abgeschlagenheit
  [7][13]

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Diagnose

  • Krankengeschichte (Anamnese)
    Am Anfang einer Diagnose steht die Anamnese – der Arzt fragt nach Krankengeschichte und Symptomen. Die wichtigsten Symptome sind Husten und Blut im Auswurf (Ausspucken von Blut, Hämoptoe). Erschwerte Atemtätigkeit (Dyspnoe), Schmerzen in Bereich des Brustkorbes (Thorax), Heiserkeit, Schluckstörungen (Dysphagie) und pfeifende Atemgeräusche (Stridor) können auf eine lokal bereits fortgeschrittene Krankheit hinweisen. Schmerzen in den Knochen, im Oberbauch sowie Kopfschmerzen und Übelkeit können auf eine Metastasierung hindeuten.
  • Körperliche Untersuchung
    Um die Beschwerden gegen nicht bösartige Lungenerkrankungen abzugrenzen, führt der Arzt eine Reihe körperlicher Untersuchungen durch. Er achtet insbesondere auf krankhafte Lymphknotenvergrößerungen, Blutrückstauungen in der oberen Hohlvene (obere Einflussstauung), krankhafte Veränderungen der Lungen und neurologische Symptome.

Mögliche Untersuchungsmethoden:

Sputum-Untersuchung
Auswurf (Sputum) kann mikroskopisch auf veränderte Zellen geprüft werden. Diese Untersuchung ist wenig aufwändig, allerdings auch nur eingeschränkt aussagekräftig. Es müssen Proben von mindestens drei verschiedenen Tagen untersucht werden, am besten geeignet ist das morgens nach dem Ausspülen der Mundhöhle produzierte Sputum.

Röntgenübersichtsaufnahmen der Lungen
Lungenkarzinome sind ab etwa 1 cm als runde Herde erkennbar. Da solche Herde auch bei anderen Lungenkrankheiten auftreten können und Lungenkarzinome nicht immer durch charakteristische Veränderungen im Röntgenbild erkennbar sind, ist bei der Interpretation und Einschätzung der Bilder viel Erfahrung nötig. Fehlbeurteilungen können dazu führen, dass die Erkrankung lange nicht behandelt wird.

(Spiral-)Computertomografie (CT)
Mit der Computertomografie können auch Bereiche der Lunge, die von anderen Strukturen des Brustraumes überlagert sind, erfasst werden. Bei unklaren Röntgenbefunden ist dieses bildgebende Verfahren zur genauen Bestimmung und Ausbreitung eines Karzinoms daher unverzichtbar.

Magnetresonanztomografie (MRT)
Die Magnetresonanztomografie wird insbesondere dann eingesetzt, wenn eine Operationsmöglichkeit besteht und der Tumor gegen den Herzbeutel (Perikard), Gefäße, Wirbelkörper, die Thoraxwand oder den Rückenmarkskanal abgegrenzt werden soll. Im Gehirnbereich ist das MRT deutlich aussagekräftiger als eine Computertomograpie.

Bronchoskopie
Zur Untersuchung der Bronchien und ihrer Verzweigungen wird ein schlauchförmiges, biegsames, optisches Gerät (Bronchoskop) durch die Luftröhre eingeführt (über den Mund oder die Nase). Der Patient erhält für diese Untersuchung ein beruhigendes Medikament, außerdem werden die Schleimhaut des Nasen-Rachenbereiches, des Kehlkopfes und der großen Bronchien örtlich betäubt. Ziel der Bronchoskopie ist es, Gewebeproben aus dem verdächtigen Areal zu entnehmen oder einzelne Zellen durch Spülung (Lungenlavage) oder Bürstenabstrich zu gewinnen. Diese Proben werden histologisch bzw. zytologisch auf Veränderungen untersucht und erlauben eine Aussage, ob die Veränderung gut- oder bösartig ist.

Feinnadelbiopsie
Falls bei der Bronchoskopie keine aussagekräftigen Proben gewonnen werden konnten, kann eine Feinnadelbiopsie von außen unter computertomografischer Kontrolle durchgeführt werden. Dabei wird eine lange, dünne Nadel durch die Brustwand in den verdächtigen Bezirk geschoben und etwas Gewebe angesaugt.

Mediastinoskopie
Häufig sind bei einem Lungenkarzinom die Lymphknoten im Raum zwischen den Lungen (im Mediastinum) befallen. Ist es für die Therapiewahl wichtig, den Zustand dieser Lymphknoten genau zu kennen, kann eine Mediastinoskopie erforderlich sein. Dabei wird unter Narkose oberhalb des Brustbeins mittels eines kleinen Schnittes eine optische Sonde in den Raum zwischen den Lungenflügeln eingebracht und dieser auf Tumorbefall untersucht.

Metastasensuche
Zum Ausschluss von Fernmetastasen stehen außerdem das Knochenszintigramm, sowie Ultraschalluntersuchungen (Sonographie) des Oberbauches (Leber, Nebennieren), Computertomograpie von Schädel und Abdomen sowie gegebenenfalls Knochenmarksuntersuchungen zur Verfügung.

Tumormarker
Über die Basis-Laboruntersuchungen hinaus wird eventuell auch der Nachweis von Tumormarkern geführt. Diese Bestimmung ist jedoch zur Diagnosefindung von untergeordneter Bedeutung und spielt eher als Verlaufsparameter eine Rolle.

Gen-Mutationen
Um mögliche Mutationen nachzuweisen, wird meist eine DNA-Sequenzierung[16] durchgeführt oder mittels PCR[17]-Testkits getestet, die speziell für den Nachweis von EGFR-Mutationen entwickelt wurden.

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Stadieneinteilung bei nicht-kleinzelligem Lungenkrebs

Das Stadium ist die Grundlage für die Vorhersage des Krankheitsverlaufes (Prognose) sowie für die Wahl der optimalen Therapie.

Die Stadieneinteilung des nicht-kleinzelligen Lungenkrebs erfolgt nach der sogenannten TNM-Klassifikation, einer Gruppeneinteilung bösartiger Tumoren nach ihrer Ausbreitung. Es bedeuten: T = Tumor, N = Nodi (regionäre Lymphknoten), M = Metastasierung. Durch Zuordnung von Indexzahlen werden die einzelnen Ausbreitungsstadien genauer beschrieben. Ein KarzinomEin Karzinomist ein von den inneren und äußeren Oberflächen bedeckenden Zellen (Epithel) ausgehender bösartiger Tumor. Entsprechend der Herkunft und dem Differenzierungs... im Frühstadium ohne Metastasierung würde z.B. als T1 N0 M0 bezeichnet.

Ausgehend vom TNM-System erfolgt die Stadieneinteilung nach Vorgaben der UICC (Union International Contra Cancer) - Stadium 0 bis IV.

Je weiter die Krankheit fortgeschritten ist, umso schlechter sind die Heilungschancen.

 

Referenzen:
[1]Cancer Research UK (2009): Types of lung cancer,
www.cancerhelp.org.uk/type/lung-cancer/about/types-of-lung-cancer (Stand: 28.09.2009)
[2]Barzi A, Pennell NA (2010): Targeting Angiogenesis in Non-Small Cell Lung Cancer: Agents in Practice and Clinical Development. In: EJCMO 2 (1): 31-42.
[3]Die aktivierenden Mutationen des EGFR-Gens treten in den Gen-Bereichen Exon 19 und Exon 21 auf.
[4]epidermal growth factor receptor bzw. epidermaler Wachstumsfaktorrezeptor
[5]Tyrosinkinasen sind Enzyme, die Wachstumssignale innerhalb von Zellen steuern.
[6]WHOWHO ist die Abkürzung für (englisch) World Health Organization; Weltgesundheitsorganisation Internationale Föderation mit Sitz in Genf zur Zusammenarbeit auf dem Gebiet des Ge... (2009): Cancer, Fact sheet N°297,
www.who.int/mediacentre/factsheets/fs297/en/index.html
[7]American Cancer Society (2007): Global Cancer Facts & Figures,
www.cancerhelp.org.uk/type/lung-cancer/about/types-of-lung-cancer
[8]WHOWHO ist die Abkürzung für (englisch) World Health Organization; Weltgesundheitsorganisation Internationale Föderation mit Sitz in Genf zur Zusammenarbeit auf dem Gebiet des Ge... (2004):
www.who.int/cancer/treatment/en/
[9]Statistik Austria (2011),
www.statistik.at/web_de/statistiken/gesundheit/krebserkrankungen/luftroehre_bronchien_lunge/021767.html, Stand: 13.10.2011
[10]Rosell R, Moran T, Moran T, Queralt C et al. (2009): Screening for epidermal growth factor receptor mutations in lung cancer. N Engl J Med 361: 958–67; Mitsudomi T, Kosaka T, Yatabe Y. (2006): Biological and clinical implications of EGFR mutations in lung cancer. Int J Clin Oncol11: 190–8
[11] Boyle P, Levin B (2008): WHOWHO ist die Abkürzung für (englisch) World Health Organization; Weltgesundheitsorganisation Internationale Föderation mit Sitz in Genf zur Zusammenarbeit auf dem Gebiet des Ge... World Cancer Report, Lung cancer, Chapter 5.10
[12]Dobson R. Brit Med J 2004; 10: 328-70
[13]Österreichische Krebshilfe (2010): Lungenkrebs,
www.krebshilfe.net/pdf/artikel/15310500.pdf
[14]Mackay J et al. (2006): The Cancer Atlas. Atlanta: American Cancer Society
[15]Frühstadium bezieht sich auf eine Krebserkrankung, die sich nicht auf die Lymphknoten und/oder andere Teile des Körpers ausgebreitet hat.
[16]Verfahren zur Bestimmung bestimmter DNA-Sequenzen, dient zur Entschlüsselung der Erbinformation (Genom)
[17]Polymerase-Chain-Reaction bzw. Polymerase-Kettenreaktion, ermöglicht den Nachweis geringster Mengen Erbsubstanz

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Operation
Strahlentherapie
Chemotherapie
zielgerichtete Therapie

 

Behandlung bei nicht-kleinzelligem Lungenkrebs

Die Behandlungsoptionen bei nicht-kleinzelligem Lungenkrebs variieren je nach Tumortyp und Stadium der Krebserkrankung, Größe und Position des Tumors in der Lunge, Metastasenbildung und allgemeinem Gesundheitszustand der Patienten.

Bei Nichtbehandlung (= Best Supportive Care) ist die Krankheitsprogression gegenüber einer antitumoralen Therapie nicht aufzuhalten.

OperationEine Operation ist ein ein chirurgischer Eingriff.

Bei noch kleinen Tumoren bzw. in frühen Stadien des nicht-kleinzelligen Lungenkrebs steht eine kurative (heilende) OperationEine Operation ist ein ein chirurgischer Eingriff. im Vordergrund. Dies ist bei ca. 25 bis 30 % der Patienten der Fall. In den fortgeschrittenen Stadien IIIA und B kommt bevorzugt die Strahlen- und ChemotherapieChemotherapie - Einsatz von Medikamenten, die Krankheitserreger und Tumorzellen durch eine Hemmung des Stoffwechsels möglichst selektiv schädigen. Im Rahmen der Krebsbehandlung unt... zum Einsatz; aber auch hier kann in einigen Fällen noch operiert werden. Operationsziel ist es, den Tumor sowie von Tumorzellen befallene Lymphknoten in der Nachbarschaft vollständig zu entfernen (Resektion). Das Entfernen von Lungengewebe kann von der verbleibenden Lunge bis zu einem gewissen Grad ausgeglichen werden, so dass – bei ausreichender Atemfunktion – durch die OperationEine Operation ist ein ein chirurgischer Eingriff. im allgemeinen keine schwerwiegende Atembehinderung entsteht.

In den Stadien I, II und den Untergruppen des Stadiums III, in denen lediglich ein minimaler Lymphknotenbefall vorliegt, ist eine primäre OperationEine Operation ist ein ein chirurgischer Eingriff. das Mittel der Wahl.

Je nach Lage und Ausdehnung des Tumors, dem Allgemeinbefinden, der Atemfunktion und dem Alter des Patienten wählt der Arzt die Operationsmethode. In diesem Zusammenhang sind sowohl die Folgen für Nieren, HerzDas Herz ist ein muskuläres Hohlorgan mit der Aufgabe, durch wechselnde Kontraktion (Systole) und Erschlaffung (Diastole) von Vorhöfen und Kammern den Blutstrom in den Gefä&sz... sowie andere Organe und Lebensfunktionen während der OperationEine Operation ist ein ein chirurgischer Eingriff. wie auch die Konsequenzen aus dem Verlust an Lungengewebe, z.B. für die Atemfähigkeit, sorgfältig zu bedenken.

Um die vollständige Entfernung des Tumors und von Tumorzellen befallenen Lymphknoten zu gewährleisten, wird immer ein Teil gesunden Gewebes mit entnommen. Dabei wird natürlich der Verlust an Lungengewebe so gering wie möglich gehalten.

Am häufigsten wird ein Lungenlappen entfernt. Überschreitet der Tumor die Grenze zweier Lungenlappen, können auch beide entfernt werden. Bei sehr großen Tumoren kann unter sorgfältiger Abwägung der Risiken und der Beeinträchtigungen der Atemtätigkeit auch die Entfernung eines kompletten Lungenflügels in Betracht gezogen werden. Befallene Nachbarorgane werden, soweit möglich, mit entfernt.

Vor einer OperationEine Operation ist ein ein chirurgischer Eingriff. werden die Belastbarkeit des Patienten während der OperationEine Operation ist ein ein chirurgischer Eingriff. und seine Funktionsreserven nach der OperationEine Operation ist ein ein chirurgischer Eingriff. untersucht. Dazu gehören EKG, eine Analyse der Blutgase in Ruhe und unter Belastung sowie die Untersuchung der Lungenfunktionsparameter. Ist ein operativer Eingriff aufgrund von schlechter Lungenfunktion nicht möglich, kommt eine StrahlentherapieStrahlentherapie ist im engeren Sinn die Anwendung von bestimmter Strahlung (ionisierender Strahlung) zur Behandlung bösartiger (selten auch gutartiger) Tumoren. Eine Strahlentherapie k... zum Einsatz.

StrahlentherapieStrahlentherapie ist im engeren Sinn die Anwendung von bestimmter Strahlung (ionisierender Strahlung) zur Behandlung bösartiger (selten auch gutartiger) Tumoren. Eine Strahlentherapie k...

Ist eine OperationEine Operation ist ein ein chirurgischer Eingriff. in den frühen Stadien (Stadien I und II) nicht möglich, kann eine StrahlentherapieStrahlentherapie ist im engeren Sinn die Anwendung von bestimmter Strahlung (ionisierender Strahlung) zur Behandlung bösartiger (selten auch gutartiger) Tumoren. Eine Strahlentherapie k... eingesetzt werden. Das befallene Gewebe wird mit energiereichen elektromagnetischen Wellen von außen bestrahlt, um die bösartigen Zellen abzutöten. Die Wirkung der Strahlung wird möglichst auf den tumortragenden Körperbereich beschränkt, benachbarte Areale gezielt geschützt.

Ist das Tumorwachstum weiter fortgeschritten, kann eine Strahlenbehandlung helfen, den Tumor vor einer OperationEine Operation ist ein ein chirurgischer Eingriff. zu verkleinern. Nach einer OperationEine Operation ist ein ein chirurgischer Eingriff. wird bestrahlt, wenn ein Tumor nicht vollständig entfernt werden konnte oder wenn Tochtergeschwülste über die Lymphgefäße bis in die Lymphknoten des Mediastinums vorgedrungen sind. Patienten mit weit fortgeschrittener, nicht operabler Erkrankung können mit einer kombinierten Strahlen-/ChemotherapieChemotherapie - Einsatz von Medikamenten, die Krankheitserreger und Tumorzellen durch eine Hemmung des Stoffwechsels möglichst selektiv schädigen. Im Rahmen der Krebsbehandlung unt... behandelt werden.

Sitzt der Tumor tiefer, führt der Weg der Strahlen zwangsläufig auch durch darüber liegendes, gesundes Gewebe. Damit sich gesundes Gewebe erholen kann, erfolgt die Bestrahlung in vielen Abschnitten (4-5 Einzelbestrahlungen pro Woche) mit geringer Strahlendosis. Bösartige Tumorzellen erholen sich in den Pausen weniger gut.

Um einer Strahlenpneumonitis (Lungenentzündung aufgrund der Bestrahlung) vorzubeugen, wird der Funktionsstatus der Lunge vor Beginn einer Bestrahlung jedenfalls genauestens überprüft.

Mögliche Nebenwirkungen
Leider kann diese Form der Behandlung auch unerwünschte Nebenwirkungen haben: Eine StrahlentherapieStrahlentherapie ist im engeren Sinn die Anwendung von bestimmter Strahlung (ionisierender Strahlung) zur Behandlung bösartiger (selten auch gutartiger) Tumoren. Eine Strahlentherapie k... ist vor allem für die Haut in dem bestrahlten Bezirk sehr belastend. Es kann zu schmerzhaften Rötungen – ähnlich den Symptomen eines schweren Sonnenbrandes – zum Teil mit Blasenbildung und Haarausfall kommen.

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ChemotherapieChemotherapie - Einsatz von Medikamenten, die Krankheitserreger und Tumorzellen durch eine Hemmung des Stoffwechsels möglichst selektiv schädigen. Im Rahmen der Krebsbehandlung unt...

Die ChemotherapieChemotherapie - Einsatz von Medikamenten, die Krankheitserreger und Tumorzellen durch eine Hemmung des Stoffwechsels möglichst selektiv schädigen. Im Rahmen der Krebsbehandlung unt... ist die medikamentöse Behandlung einer Krankheit mit Zellgiften (ZytostatikaZytostatika - Arzneimittel, die das Zellwachstum, insbesondere die Zellteilung verhindern oder verzögern; Zytostatika wirken nur auf Zellen, die sich im Wachstum befinden, nicht auf sol...). Sie bremsen das Wachstum der Zellen, indem sie in die Zellteilung eingreifen. Da bösartige Zellen sich besonders rasch vermehren, werden vor allem Tumorzellen durch die ChemotherapieChemotherapie - Einsatz von Medikamenten, die Krankheitserreger und Tumorzellen durch eine Hemmung des Stoffwechsels möglichst selektiv schädigen. Im Rahmen der Krebsbehandlung unt... blockiert. Allerdings wirken sich ZytostatikaZytostatika - Arzneimittel, die das Zellwachstum, insbesondere die Zellteilung verhindern oder verzögern; Zytostatika wirken nur auf Zellen, die sich im Wachstum befinden, nicht auf sol... auch auf gesunde Zellen aus, was zu Nebenwirkungen führen kann. Nicht-kleinzellige Lungenkarzinome reagieren allerdings weniger empfindlich auf herkömmliche ZytostatikaZytostatika - Arzneimittel, die das Zellwachstum, insbesondere die Zellteilung verhindern oder verzögern; Zytostatika wirken nur auf Zellen, die sich im Wachstum befinden, nicht auf sol... als andere Krebsarten. Kleinzellige Lungenkarzinome sprechen besser auf ChemotherapieChemotherapie - Einsatz von Medikamenten, die Krankheitserreger und Tumorzellen durch eine Hemmung des Stoffwechsels möglichst selektiv schädigen. Im Rahmen der Krebsbehandlung unt... an - die Tumoren verschwinden häufig zunächst ganz, aber selten dauerhaft.

Die medikamentöse Behandlung mit Zellgiften (ZytostatikaZytostatika - Arzneimittel, die das Zellwachstum, insbesondere die Zellteilung verhindern oder verzögern; Zytostatika wirken nur auf Zellen, die sich im Wachstum befinden, nicht auf sol...) kann in Tablettenform oder in löslicher Form als Infusion erfolgen. Die ChemotherapieChemotherapie - Einsatz von Medikamenten, die Krankheitserreger und Tumorzellen durch eine Hemmung des Stoffwechsels möglichst selektiv schädigen. Im Rahmen der Krebsbehandlung unt... wird auch als systemische Therapie bezeichnet, da die Medikamente über das Blut durch den Körper (das System) wandern und so auch Krebszellen außerhalb der Lunge zerstören.

Man unterscheidet je nach Erkrankungsstadium und Zielsetzung

  • die adjuvante ChemotherapieChemotherapie - Einsatz von Medikamenten, die Krankheitserreger und Tumorzellen durch eine Hemmung des Stoffwechsels möglichst selektiv schädigen. Im Rahmen der Krebsbehandlung unt...: Die medikamentöse Behandlung mit ZytostatikaZytostatika - Arzneimittel, die das Zellwachstum, insbesondere die Zellteilung verhindern oder verzögern; Zytostatika wirken nur auf Zellen, die sich im Wachstum befinden, nicht auf sol... erfolgt im Anschluss an eine OperationEine Operation ist ein ein chirurgischer Eingriff., vor allem in den Stadien I bis IIIA, um das Auftreten von Fernmetastasen zu verhindern und Rezidive zu vermeiden. Die Langzeitergebnisse sind allerdings noch widersprüchlich, so dass diese Therapie derzeit vor allem im Rahmen großer kontrollierter Studien eingesetzt wird.
  • die neoadjuvante ChemotherapieChemotherapie - Einsatz von Medikamenten, die Krankheitserreger und Tumorzellen durch eine Hemmung des Stoffwechsels möglichst selektiv schädigen. Im Rahmen der Krebsbehandlung unt... (Induktionschemotherapie): Dieser Ansatz zielt auf die Verkleinerung eines ausgedehnteren Tumors, um diesen danach möglichst vollständig operativ und/oder strahlentherapeutisch zu entfernen. Außerdem sollen eventuell vorhandene Mikrometastasen eliminiert werden. Die neoadjuvante ChemotherapieChemotherapie - Einsatz von Medikamenten, die Krankheitserreger und Tumorzellen durch eine Hemmung des Stoffwechsels möglichst selektiv schädigen. Im Rahmen der Krebsbehandlung unt... wird vor allem im Stadium III eingesetzt.
  • die palliative ChemotherapieChemotherapie - Einsatz von Medikamenten, die Krankheitserreger und Tumorzellen durch eine Hemmung des Stoffwechsels möglichst selektiv schädigen. Im Rahmen der Krebsbehandlung unt...: Ist die Erkrankung so weit fortgeschritten, dass sie nicht mehr heilbar ist, kann eine ChemotherapieChemotherapie - Einsatz von Medikamenten, die Krankheitserreger und Tumorzellen durch eine Hemmung des Stoffwechsels möglichst selektiv schädigen. Im Rahmen der Krebsbehandlung unt... das Tumorwachstum aufhalten, die Symptome verbessern und somit die Lebensqualität erhalten.

Mögliche Nebenwirkungen
Chemotherapien können leider auch unerwünschte Begleiterscheinungen mit sich bringen und für den Patienten belastend sein. Denn mit dieser Therapieform werden nicht nur Tumorzellen, sondern auch gesunde Zellen angegriffen.

Gesunde Zellen erholen sich aber meist rasch nach Absetzen der ChemotherapieChemotherapie - Einsatz von Medikamenten, die Krankheitserreger und Tumorzellen durch eine Hemmung des Stoffwechsels möglichst selektiv schädigen. Im Rahmen der Krebsbehandlung unt..., somit verschwinden auch viele der aufgetretenen Nebenwirkungen.

Nebenwirkungen können sehr individuell auftreten und wahrgenommen werden und sind von vielen Faktoren abhängig (Art der Therapie, Alter des Patienten, Vorerkrankungen etc.)

Zu den häufigsten Nebenwirkungen von Chemotherapien zählen Blutbildveränderungen, Haarausfall, Übelkeit und Erbrechen, Schleimhautentzündungen, Erschöpfung ("Fatigue"). Es können auch Spätschäden, die HerzDas Herz ist ein muskuläres Hohlorgan mit der Aufgabe, durch wechselnde Kontraktion (Systole) und Erschlaffung (Diastole) von Vorhöfen und Kammern den Blutstrom in den Gefä&sz..., Lunge, Niere und andere Organe betreffen, auftreten.

Bei all den auftretenden Nebenwirkungen ist jedoch sicher festzuhalten, dass das Auftreten und die Schwere von Nebenwirkungen durch die Entwicklung von neuen Therapieformen schon wesentlich reduziert wurde.

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Zielgerichtete Therapie

Zielgerichtete Therapien (engl. "targeted therapies") setzen direkt an den Krebszellen an. Die Wirkstoffe richten sich gegen Angriffspunkte (targets), die bevorzugt oder vermehrt in oder auf Krebszellen zu finden sind. D.h. sie wirken sich nicht wie z.B. Chemotherapien auf den gesamten Körper aus. Das Ziel dieser Therapien ist hohe Wirksamkeit bei wenig Nebenwirkungen.

Viele zielgerichtete Therapien werden heute in Verbindung mit einer ChemotherapieChemotherapie - Einsatz von Medikamenten, die Krankheitserreger und Tumorzellen durch eine Hemmung des Stoffwechsels möglichst selektiv schädigen. Im Rahmen der Krebsbehandlung unt... durchgeführt. Oft kommen sie nur für bestimmte Patienten infrage – für jene, deren Krebszellen passende Angriffspunkte bieten.

Neu entwickelte Substanzen zur Behandlung des nicht-kleinzelligen Lungenkrebs blockieren gezielt bestimmte Wachstums- und Stoffwechselvorgänge in der Tumorzelle.

 

Mögliche Wirkmechanismen
Man weiß heute, dass Zellen aus verschiedenen Gründen zu bösartigen Tumorzellen entarten, u.a. durch Veränderungen im Bereich von Wachstumsfaktoren und deren Andockstellen (Rezeptoren), Mutationen an bestimmten Genen und Veränderungen im Bereich der Informationsübertragung von ZelleDie Zelle ist die kleinste Einheit jedes Organismus, bestehend aus Zytoplasma, Zellkern, Zentralkörperchen, Netzapparat und Zellwand. zu ZelleDie Zelle ist die kleinste Einheit jedes Organismus, bestehend aus Zytoplasma, Zellkern, Zentralkörperchen, Netzapparat und Zellwand. . An diesen Mechanismen setzen neue Wirksubstanzen an:

  • Wirkstoffe, die eine Gefäßneubildung (Angiogenese) – und damit die lebenswichtige Versorgung der Tumorzelle mit Nährstoffen und Informationen – hemmen
  • Wirkstoffe, die Signalübertragungen zwischen den Tumorzellen blockieren
  • Wirkstoffe, die gegen Wachstumsfaktoren (EGF, engl.: epidermal growth factor) bzw. Wachstumsfaktor-Rezeptoren der Tumorzellen gerichtet sind
  • Tumorimpfstoffe, die eine Immunisierung gegen tumortypische Antigene bewirken
  • Wirkstoffe, die einen Gendefekt reparieren bzw. die Auswirkungen des Gendefekts beheben
 

Blockade von Rezeptoren für Wachstumsfaktoren
Insbesondere für Wirkstoffe, die gegen Wachstumsfaktoren bzw. Wachstumsfaktor-Rezeptoren der Tumorzellen gerichtet sind, wurden therapeutische Erfolge erzielt. Forscher haben herausgefunden, dass bei vielen soliden Tumoren bestimmte Rezeptoren im Übermaß vorhanden und fehlreguliert sind. Dies kann mit einer immer weiter gehenden Tumorausdehnung und dem Eindringen des Tumors in benachbartes Gewebe verbunden sein. In jüngster Zeit entwickelte Medikamente blockieren auf zwei verschiedene Arten diese Rezeptoren:

  • Extrazelluläre Blockade durch monoklonale Antikörper
    Monoklonale Antikörper sind künstlich hergestellte Immuneiweiße, die gegen bestimmte Strukturen gerichtet sind. Im Falle der Wachstumsfaktor-Rezeptoren binden sie an den Teilbereich des Rezeptors, der sich außerhalb der Tumorzelle befindet (extrazellulär) Dadurch wird der Rezeptor blockiert.
  • Intrazelluläre Blockade durch niedermolekulare – also kleine – Substanzen
    Ein weiterer Ansatz ist die Blockade des Rezeptors an jenem Teilbereich, der sich innerhalb der Tumorzelle (intrazellulär) befindet Im Gegensatz zu den monoklonalen Antikörpern können diese kleinen Substanzen auch aktivierende Signale innerhalb der ZelleDie Zelle ist die kleinste Einheit jedes Organismus, bestehend aus Zytoplasma, Zellkern, Zentralkörperchen, Netzapparat und Zellwand. zu blockieren. Außerdem sind sie in Tablettenform verfügbar und eignen sich daher gut für eine Langzeittherapie.

Folgen der Rezeptorblockade für die Tumorzelle
Durch die extrazelluläre oder intrazelluläre Blockade werden der Rezeptor und mit ihm die signalweiterleitenden Eiweißstoffe in der ZelleDie Zelle ist die kleinste Einheit jedes Organismus, bestehend aus Zytoplasma, Zellkern, Zentralkörperchen, Netzapparat und Zellwand. deaktiviert. Dies hat schwerwiegende Folgen für die Tumorzelle:

  • Sie hört auf, sich weiter zu teilen und auszubreiten.
  • Sie kann sich nach der ChemotherapieChemotherapie - Einsatz von Medikamenten, die Krankheitserreger und Tumorzellen durch eine Hemmung des Stoffwechsels möglichst selektiv schädigen. Im Rahmen der Krebsbehandlung unt... oder Bestrahlung kaum oder überhaupt nicht mehr regenerieren.
  • Sie ist in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt und verliert zunehmend die Fähigkeit, in benachbartes Gewebe einzudringen.
  • Der sogenannte programmierte Zelltod wird gefördert und die Tumorzelle stirbt ab.

Mögliche Nebenwirkungen
Wie alle Medikamente können auch zielgerichtete Therapien unerwünschte Wirkungen haben. Speziell bei der zielgerichteten Therapie mit Antikörpern können u.a. folgende Nebenwirkungen auftreten: Fieber, Schüttelfrost, Hautauschlag, und Infektionsneigung.

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Linkliste

Selbsthilfegruppe
lungenkrebsforum-austria.at

Broschüren

100 Antworten auf Ihre Fragen zum Thema Lungenkrebs
(© Wiener Krebshilfe, 2008) 

Ratgeber Nichtrauchen
(© Wiener Krebshilfe, 2008)

Anlaufstellen bei sozialen/ finanziellen Problemen:

1) KREBSHILFE:
www.krebshilfe.at
www.krebshilfe-wien.at/Krebs-und-Beruf

Rufen Sie an und vereinbaren Sie mit den Beraterinnen von "KrebsMedizinisch ist Krebs die allgemeine Bezeichnung für eine bösartige Neubildung (Tumor).Man unterscheidet hauptsächlich das Karzinom: bösartige Geschwulst aus Haut- und Sc... und Beruf" ein Beratungsgespräch : 01/402 19 22 DW 14 oder DW 15

Projektbegleitend hat die Wiener Krebshilfe den Ratgeber "100 Antworten auf Ihre Fragen zum Thema KrebsMedizinisch ist Krebs die allgemeine Bezeichnung für eine bösartige Neubildung (Tumor).Man unterscheidet hauptsächlich das Karzinom: bösartige Geschwulst aus Haut- und Sc... und Beruf" herausgebracht.

Die Beratung im Rahmen des Projekts "KrebsMedizinisch ist Krebs die allgemeine Bezeichnung für eine bösartige Neubildung (Tumor).Man unterscheidet hauptsächlich das Karzinom: bösartige Geschwulst aus Haut- und Sc... und Beruf" erfolgt telefonisch oder persönlich nach telefonischer Vereinbarung. Information und Beratung sind kostenlos.
Vereinbaren Sie einen Termin für ein Beratungsgespräch zu arbeitsrechtlichen Fragen unter:
01/402 19 22 oder 0800 699 900 oder schicken Sie eine E-Mail.

2) ARBEITERKAMMER:
www.arbeiterkammer.at

3) SOZIALVERSICHERUNGSTRÄGER
www.sozialversicherung.at
Link zu allen Sozialverischerungsträgern und Kontakttelefonnummer, Informationen zum Pflegegeld

4) ARBEITSMARKTSERVICE
Arbeitsmarktservice, Stellenangebote und Kontakte zu den Bundesländern
www.ams.or.at/neu/

5) „SOZIALÄMTER“ und allgemeine Informationen zur finanziellen und sozialen Hilfe
ÖSTERREICHWEIT:
0800/201611: Sozialservicestelle (Nulltarif) Sozialtelefon – Bürgerservice des Sozialministeriums, Anlaufstelle für alle sozialen Fragen in Österreich. Das SozialTelefon bietet Information und Beratung zu Fragen im Zusammenhang mit einer Behinderung und im Einzelfall auch Information und Beratung für Personen in anderen schwierigen Lebenssituationen.

www.sozialinfo.at Links zu allen Bundesländern
www.bmsk.gv.at Homepage des Bundesministeriums für Soziales und Konsumentenschutz
www.soziales-leben-oesterreich.at/sozialhilfe.html Link zu Burgenland und Kärnten
www.help.gv.at österreichweiter Amtshelfer

Salzburg:
www.salzburg.gv.at/

Tirol:
www.sozialhilfetirol.at/sites/sozialaemter.html

Wien:
www.wien.gv.at
sozialinfo.wien.gv.at
frauenratgeberin.wien.gv.at
www.fsw.at

Pflegegeld nach dem Wiener Pflegegeldgesetz (WPGG)
Zuständige Behörde für Landespflegegeldanträge:
Magistratsabteilung 15 - Gesundheitswesen und Soziales
Referat V/3 - Pflegegeld
15., Camillo-Sitte-Gasse 6-8, 2. Stock, Tür 6
Erreichbarkeit:
Telefon ( 43 1) 531 14-8585
Telefonische Auskünfte: Montag bis Freitag von 7.30 bis 15.30 Uhr
Fax ( 43 1) 531 14-99-85281
E-Mail: pflegegeld@m15.magwien.gv.at
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr,
Donnerstag von 13 bis 15 Uhr

Burgenland:
www.burgenland.gv.at/gesundheit-soziales

Kärnten:
www.ktn.gv.at

Niederösterreich:
www.st-poelten.gv.at

Oberösterreich:
www.land-oberoesterreich.gv.at

Steiermark:
www.soziales.steiermark.at

Vorarlberg:
www.vlr.gv.at/vorarlberg/

Soziale Aspekte:

Roche Austria hilft via "Roche Lebens Hilfe"
Die Diagnose "Lungenkrebs" verändert das Leben der Betroffenen und ihrer Angehörigen von Grund auf, nichts bleibt wie es war. Moderne, zielgerichtete Krebstherapien ermöglichen immer mehr Patienten einen stabil-guten körperlichen Zustand und damit auch den Verbleib im Arbeitsprozess bzw. den Wiedereinstieg in den Beruf nach überstandener Erkrankung. Dennoch sind Krebspatienten – so die traurige Erfahrung – auf ihrem Weg zurück zu einem „normalen Leben“ oft mit großen Schwierigkeiten konfrontiert. Zumeist haben sie aufgrund Ihrer Erkrankung ihren Job verloren, können nicht mehr an ihren alten Arbeitsplatz zurückkehren, haben daher finanzielle Schwierigkeiten oder akute Kreditprobleme.

Diese Menschen möchte Roche Austria bei Ihrem Wiedereinstieg ins Leben unterstützen. Aus diesem Grund haben wir – gemeinsam mit der Österreichischem Krebshilfe – die Initiative "Roche Lebens Hilfe" gegründet. Ziel des Projektes ist es, Betroffenen und Angehörigen unbürokratische und schnell finanzielle Hilfe anzubieten.

Patienten und/oder Ihre Angehörigen können einen Antrag um Unterstützung bei der Österreichischen Krebshilfe einreichen. Wichtig ist auch hier eine intensive Beratung durch die Experten der Krebshilfe vorab. Jeder Einzelfall wird dann von einem unabhängigen Komitee in Absprache mit dem behandelnden Arzt objektiv bewertet. Ein unabhängiges Gremium der Österreichischen Krebshilfe prüft alle Fälle eingehend und entscheidet im Anlassfall über die Höhe der notwendigen Unterstützung.

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Letzte Aktualisierung: Dezember 2011

 

     

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