skip to the content

Brustkrebs

  • Grundlagen
  • Erkrankung
  • Therapie
  • Service
  

Die Anatomie der Brust

Die Brust liegt auf dem großen Brustmuskel in Höhe der dritten bis sechsten Rippe auf. Die weibliche Brust besteht aus einem Drüsensystem, in dem die Muttermilch gebildet und zur Brustwarze weitergeleitet wird.

Das Drüsensystem ist in Fett- und Bindegewebe eingebettet und aus sogenannten Drüsenläppchen aufgebaut. Von den verschiedenen Drüsenläppchen aus führen die Milchgänge zur Brustwarze. Kurz vor der Einmündung in die Brustwarze bilden die Milchgänge Ausweitungen, sogenannte Milchsäckchen. Diese erfüllen beim Stillen eine Pumpfunktion. Die Blutversorgung der Brust erfolgt über Blutgefäße aus der Achselhöhle und der Brustmitte. Die Blutgefäße verzweigen sich netzförmig und konzentrieren sich zur Brustwarze hin.

Wichtig ist auch das Lymphsystem. Lymphe - eine hellgelbe Flüssigkeit - entsteht beim Übertritt von Blutplasma aus den Blutgefäßen ins Gewebe. Mit Hilfe der Lymphe werden Abbauprodukte von Zellen und Krankheitserreger aus den Körpergeweben abtransportiert. Zusätzlich sind in das Lymphsystem Lymphknoten eingeschaltet, in denen sich "Abwehrzellen" (weiße Blutkörperchen) befinden. Die für die Brust wichtigsten Lymphknotenstationen liegen in der Achselhöhle, an den Seiten des Brustbeins und am Schlüsselbein.

Lymphknoten lassen sich bei Gesunden nicht tasten. Sie sind etwa linsengroß und weich. Bei entzündlichen Veränderungen in ihrem Abflussgebiet schwellen sie an und werden druckempfindlich - oder sogar schmerzhaft. (Bild: © Roche)

 

Physiologische Veränderungen der Brust

Der zwischen Drüsen- und Bindegewebe befindliche Fettanteil der Brust ist unterschiedlich. Der Anteil und die Verteilung des Fettgewebes bestimmt die Größe und Form der Brust. Zudem verändert sich die Zusammensetzung des Brustgewebes je nach Lebensabschnitt:

  • In der Pubertät wachsen die Milchgänge heran. Bis zum 20. Lebensjahr existiert schon ein Teil der Drüsenläppchen. Die Brust besteht überwiegend aus viel Bindegewebe.
  • Der Drüsenkörper der 30jährigen Frau ist voll entwickelt und ein Teil des Bindegewebes durch Fettgewebe ersetzt.
  • Ab den Wechseljahren bilden sich sowohl die Drüsenläppchen, als auch Binde- und Fettgewebe zurück.
  • Zudem unterliegt die weibliche Brust hormonellen Veränderungen. Beispielsweise kommt es während der Menstruation zu einer vermehrten Durchblutung der Brüste und zu Flüssigkeitseinlagerungen. Manche Frauen empfinden dies als unangenehme Spannungen im Brustbereich. Diese unangenehmen Empfindungen verschwinden nach ein paar Tagen wieder.

Zum Seitenanfang

Was ist BrustkrebsBrustkrebs oder auch Mammakarzinom Das Mammakarzinom ist der häufigste bösartige Tumor der Frau. Es tritt vor allem zwischen dem 45. und 70. Lebensjahr auf. SymptomeMeist schmerzlo...Darstellung Brust

Bei BrustkrebsBrustkrebs oder auch Mammakarzinom Das Mammakarzinom ist der häufigste bösartige Tumor der Frau. Es tritt vor allem zwischen dem 45. und 70. Lebensjahr auf. SymptomeMeist schmerzlo... (MammakarzinomMammakarzinom - siehe Brustkrebs) handelt es sich um eine bösartige Veränderung des Brustgewebes. Dabei sind zwei Formen zu unterscheiden:

  • Das nicht invasive MammakarzinomMammakarzinom - siehe Brustkrebs („in situ") betrifft meist die Zellen der Milchgänge, manchmal die Drüsenläppchen. In diesem Stadium „ruht" der Tumor, die Erkrankung ist vollständig heilbar. Es handelt sich um ein Vor- oder Frühstadium von BrustkrebsBrustkrebs oder auch Mammakarzinom Das Mammakarzinom ist der häufigste bösartige Tumor der Frau. Es tritt vor allem zwischen dem 45. und 70. Lebensjahr auf. SymptomeMeist schmerzlo....
  • Das invasive MammakarzinomMammakarzinom - siehe Brustkrebs betrifft auch das umgebende Brustgewebe: Krebszellen durchbrechen das Drüsengewebe, können sich über die Lymph- und Blutbahnen ausbreiten und Metastasen (Tochtergeschwülste) bilden[1].

BrustkrebsBrustkrebs oder auch Mammakarzinom Das Mammakarzinom ist der häufigste bösartige Tumor der Frau. Es tritt vor allem zwischen dem 45. und 70. Lebensjahr auf. SymptomeMeist schmerzlo... entsteht zumeist einseitig. Die linke Brust ist bevorzugt betroffen. Teilt man die Brust in Quandranten auf, so findet sich eine Häufung im oberen äußeren Quadranten.

 

Inzidenzen, Sterblichkeit, Prognose – weltweit und in Österreich

Weltweit erhält über eine Million Menschen jährlich die Diagnose BrustkrebsBrustkrebs oder auch Mammakarzinom Das Mammakarzinom ist der häufigste bösartige Tumor der Frau. Es tritt vor allem zwischen dem 45. und 70. Lebensjahr auf. SymptomeMeist schmerzlo...[2], 460.000 Menschen sterben jährlich an dieser Krankheit[3]. Es ist die häufigste Krebsform bei Frauen: Jede achte Frau erkrankt daran, 16 % der weiblichen Krebskranken leiden am MammakarzinomMammakarzinom - siehe Brustkrebs[4].

In Österreich leiden 28 % der krebskranken Frauen an BrustkrebsBrustkrebs oder auch Mammakarzinom Das Mammakarzinom ist der häufigste bösartige Tumor der Frau. Es tritt vor allem zwischen dem 45. und 70. Lebensjahr auf. SymptomeMeist schmerzlo.... Mehr als 4.500 Frauen erkranken jährlich daran. Männer sind mit etwa 50 Fällen pro Jahr deutlich seltener betroffen. Zum Tod führt BrustkrebsBrustkrebs oder auch Mammakarzinom Das Mammakarzinom ist der häufigste bösartige Tumor der Frau. Es tritt vor allem zwischen dem 45. und 70. Lebensjahr auf. SymptomeMeist schmerzlo... bei etwa 1500 Menschen jährlich. Da BrustkrebsBrustkrebs oder auch Mammakarzinom Das Mammakarzinom ist der häufigste bösartige Tumor der Frau. Es tritt vor allem zwischen dem 45. und 70. Lebensjahr auf. SymptomeMeist schmerzlo... u. a. durch vermehrtes Screening immer häufiger und früher erkannt wird, ist die Sterblichkeitsrate seit einigen Jahren rückläufig – Früherkennung erhöht die Heilungschancen. Zum Vergleich: 1998 starben in Österreich 1.621 Frauen an BrustkrebsBrustkrebs oder auch Mammakarzinom Das Mammakarzinom ist der häufigste bösartige Tumor der Frau. Es tritt vor allem zwischen dem 45. und 70. Lebensjahr auf. SymptomeMeist schmerzlo..., 2008 waren es 1.492[5].

Tumorerkrankungen Brust

Risikofaktoren:

  • hohes Alter: DAs höchste Risiko haben Frauen über 75 Jahren. Ach von 100 Frauen erkranken vor Ihrem 75. Lebensjahr an BrustkrebsBrustkrebs oder auch Mammakarzinom Das Mammakarzinom ist der häufigste bösartige Tumor der Frau. Es tritt vor allem zwischen dem 45. und 70. Lebensjahr auf. SymptomeMeist schmerzlo.... Erhöht ist das Erkrankungs-Risiko ab einem Alter von 45 Jahren.
  • familiär gehäufte Brustkrebsfälle, v.a. bei Verwandten ersten Grades (genetische Ursache)
  • Fruchtbarkeitsfaktoren, ie mit anhaltender endogener Östrogen-Exposition einhergehen: früher Beginn der Regelblutung (vor 11. Lj.), später Beginn des Wechsels, späte erste Schwangerschaft (nach dem 35. Lj.), fehlende Stilltätigkeit
  • ungesunder Lebensstil: Fettleibigkeit, erhöhter Alkoholkonsum, geringe körperliche Aktivität
  • langjährige Hormonersatztherapie (mehr als fünf Jahre)
  • die Einnahme der "Anti-Baby-Pille" (orale Kontrazeptiva)
[6]

Vorsorge

Auf lange Sicht reduzieren ein gesunder Lebensstil und das Meiden von Risikofaktoren – wenn möglich – das Risiko, an BrustkrebsBrustkrebs oder auch Mammakarzinom Das Mammakarzinom ist der häufigste bösartige Tumor der Frau. Es tritt vor allem zwischen dem 45. und 70. Lebensjahr auf. SymptomeMeist schmerzlo... zu erkranken[7]. Da die möglichst frühe Erkennung des Tumors die Heilungschancen drastisch erhöht, ist die regelmäßige Untersuchung der Brust empfehlenswert. Dazu gehören monatliche Brustselbstuntersuchung und jährliches Abtasten durch den Arzt ab 25 sowie die jährliche Mammographie (Röntgenuntersuchung der Brust) ab 40[8].

Selbstuntersuchung
Haben Sie noch Ihre Regelblutungen, so empfiehlt sich die Untersuchung ca. zehn Tage nach Beginn Ihrer Periode. Zu diesem Zeitpunkt sind die Brüste meist am wenigsten gespannt und lassen sich gut untersuchen. Ideal ist es beispielsweise, sich nach dem Baden, Duschen oder Eincremen abzutasten. Die feuchte oder eingecremte Haut erleichtert das Abtasten.

Es gibt verschiedene Methoden zur Selbstuntersuchung. Ihre körperlichen Gegebenheiten sind hierfür entscheidend. Fragen Sie Ihren Arzt, welche Vorgehensweise er für Sie empfiehlt. Hier einige Beispiele bzw. Tipps:

Selbstbeobachtung im Stehen, vor dem Spiegel:

  1. mit auf die Hüften gestützten Händen
  2. mit nach oben gestreckten Armen

© Roche 

Fragen:

  • Hat sich die Größe, Position oder Form der Brust verändert?
  • Unterscheiden sich die Brüste deutlich voneinander?
  • Zeigen sich Einziehungen, Vorwölbungen?
  • Zeigt die Brust Rötungen?
  • Ist eine Brustwarze eingezogen, gerötet oder tritt Flüssigkeit aus?
  • Geht die Brust bei Bewegung mit?
  • Ist ein Oberarm geschwollen?
 

Tastuntersuchung
Hierbei werden die Brüste mit den jeweils flach aufliegenden Kuppen der drei mittleren Finger in kleinen kreisenden Bewegungen mit leichtem Druck abgetastet. Man sollte möglichst nach einem Schema vorgehen, um keinen Bezirk zu übersehen! Beispielsweise kann man spiralförmig von außen nach innen oder vom äußeren Rand in geraden Linien bis zur Brustwarze hin vorgehen.

TastuntersuchungTastuntersuchung 

© Roche 

Wichtig ist es auch, die Achselhöhle und den Bereich zwischen Brust und Achselhöhle abzutasten!

  • im Stehen: Legen Sie eine Hand unter die Brust und heben Sie sie leicht an. Dann tasten Sie die Brust ab und nehmen abschließend die Brustwarze zwischen Daumen und Zeigefinger.
  • im Liegen: Hierbei lassen sich vor allem die unteren Brustbereiche und die Achselhöhlen gut untersuchen. Strecken Sie hierzu den Arm auf der Seite, die untersucht werden soll, und tasten Sie die Brust sorgfältig ab.


Warnsignale und Symptome

  • Knoten in Brust und Achselhöhlen (meist auf nur einer Seite)
  • neu aufgetretene Einziehungen und Ekzeme der Brustwarze
  • einseitige blutige oder wässrige Sekretion aus der Brustwarze
  • Größen- oder Formveränderung einer Brust
  • Rötung der Brust

Fallen Ihnen auch nur die geringsten Veränderungen/Besonderheiten auf, so sollten Sie sich umgehend an Ihren Arzt wenden. Aber keine Angst: Häufig sind die Veränderungen gutartig.

Zum Seitenanfang

 

Welche Untersuchungen gibt es?

 

Körperliche Untersuchung / Tastbefund der Brüste bzw. Lymphknotenregionen

Mögliche Veränderungen stellt der Arzt zuerst durch eine körperliche Untersuchung - das Abtasten der Brüste und Lymphknoten - fest.

Laboruntersuchung

Mittels Laboruntersuchung kann der Allgemeinzustand beurteilt werden.

Wesentlich ist die Bestimmung der typischen TumormarkerTumormarker ist die Substanz, die entweder von der Tumorzelle selbst produziert oder deren Produktion durch das maligne Wachstum angeregt wird und deren Konzentration in Körperflüs.... TumormarkerTumormarker ist die Substanz, die entweder von der Tumorzelle selbst produziert oder deren Produktion durch das maligne Wachstum angeregt wird und deren Konzentration in Körperflüs... sind Zellbestandteile bzw. Stoffwechselprodukte, die von Krebszellen vermehrt freigesetzt werden. Sie können daher meist im Blut nachgewiesen werden. Es gibt eine Reihe an Tumormarkern. Bei den verschiedenen Krebserkrankungen ist der Nachweis jeweils bestimmter Marker typisch. Für den BrustkrebsBrustkrebs oder auch Mammakarzinom Das Mammakarzinom ist der häufigste bösartige Tumor der Frau. Es tritt vor allem zwischen dem 45. und 70. Lebensjahr auf. SymptomeMeist schmerzlo... sind das die Marker CEA und CA 15-3. TumormarkerTumormarker ist die Substanz, die entweder von der Tumorzelle selbst produziert oder deren Produktion durch das maligne Wachstum angeregt wird und deren Konzentration in Körperflüs... dienen jedoch nicht zur eigentlichen Diagnosestellung, vielmehr um Krankheitsverlauf und das Ansprechen auf eine Therapie zu bestimmen. Die Bestimmung eines Ausgangswertes ist für die Behandlung aber sicherlich von Vorteil.

Zusätzlich werden auch Nieren- und Leberfunktion (v.a. in Hinblick auf mögliche Metastasierung) getestet.

Mammographie

Die Mammagraphie ist eine spezielle Röntgenuntersuchung der Brust, die zur Entdeckung eines Brusttumors wichtig ist.

Ultraschalluntersuchung

Falls die Mammographie keine eindeutigen Ergebnisse liefert, wird eine Ultraschalluntersuchung der Brüste durchgeführt. Auch innere Organe werden untersucht, um Metastasen zu suchen bzw. auszuschließen.

Histologie

Um die Diagnose BrustkrebsBrustkrebs oder auch Mammakarzinom Das Mammakarzinom ist der häufigste bösartige Tumor der Frau. Es tritt vor allem zwischen dem 45. und 70. Lebensjahr auf. SymptomeMeist schmerzlo... sicher stellen zu können, ist eine genaue Untersuchung des verdächtigen Brustgewebes nötig. Dafür wird meist mit Hilfe einer feinen Nadel (Feinnadelbiopsie) bzw. Stanze oder im Rahmen einer OperationEine Operation ist ein ein chirurgischer Eingriff. eine Gewebeprobe (BiopsieBei der Biopsie wird Gewebe für medizinische (histologische) Untersuchungen entnommen.) entnommen.

Nach der Gewebeentnahme folgen:

feingewebliche Untersuchung: Ein Spezialist - Pathologe - beurteilt histologisch die Gewebeproben unter dem Mikroskop. Werden Krebszellen gefunden, so besteht kein Zweifel mehr an der Diagnose BrustkrebsBrustkrebs oder auch Mammakarzinom Das Mammakarzinom ist der häufigste bösartige Tumor der Frau. Es tritt vor allem zwischen dem 45. und 70. Lebensjahr auf. SymptomeMeist schmerzlo.... Werden keine Krebszellen gefunden, muss weiter abgeklärt werden. Mit Hilfe der feingeweblichen Untersuchung kann zudem festgestellt werden, wie weit die Krebserkrankung fortgeschritten ist.

Untersuchungen des Gewebes auf bestimmte Rezeptoren:
Die Entwicklung von BrustkrebsBrustkrebs oder auch Mammakarzinom Das Mammakarzinom ist der häufigste bösartige Tumor der Frau. Es tritt vor allem zwischen dem 45. und 70. Lebensjahr auf. SymptomeMeist schmerzlo... wird häufig durch Hormone und Wachstumsfaktoren begünstigt. Diese Faktoren brauchen aber sogenannte Rezeptoren (Andockstellen) an der Zelloberfläche der Krebszelle, um wirken zu können. Bei BrustkrebsBrustkrebs oder auch Mammakarzinom Das Mammakarzinom ist der häufigste bösartige Tumor der Frau. Es tritt vor allem zwischen dem 45. und 70. Lebensjahr auf. SymptomeMeist schmerzlo... sind vor allem zwei Rezeptor-Arten relevant:

  • Rezeptoren für die Hormone Östrogen und Progesteron.
  • HER2-Rezeptor: Der HER2-Rezeptor (Humaner Epidermaler Wachstumsfaktor-Rezeptor 2) ist eine "Andockstelle" für Wachstumsfaktoren, die der Krebszelle das Signal zum Wachstum geben. Bei etwa 20 % der Brustkrebspatientinnen sitzen übermäßig viele HER2-Rezeptoren auf der Oberfläche der Krebszellen[9]. Wenn sich diese HER2-Rezeptoren miteinander verbinden (dimerisieren), werden Wachstumssignale an das Zellinere geleitet, sodass sich die ZelleDie Zelle ist die kleinste Einheit jedes Organismus, bestehend aus Zytoplasma, Zellkern, Zentralkörperchen, Netzapparat und Zellwand. teilt. Die Folge: Die Krebszellen werden mit Wachstumssignalen überflutet, teilen und vermehren sich unkontrolliert. Die Erkrankung verläuft bei diesen sogenannten HER2-positiven Patientinnen aggressiver als normal.
Was ist HER2

  © Roche 

Zum Seitenanfang

 

Nachweismethode für HER2

Durch eine BiopsieBei der Biopsie wird Gewebe für medizinische (histologische) Untersuchungen entnommen. oder während der Brustkrebsoperation wird eine Gewebeprobe des Tumors entnommen. Diese Gewebeprobe, der so genannte Tumorblock, wird in Paraffin eingebettet und auf diese Weise haltbar gemacht.

Aus dem Tumorblock werden dünne Scheiben angefertigt, die zur Diagnostik dienen. Die gesamte Diagnostik wird von einem Pathologen durchgeführt. Es gibt verschiedene Tests zum Nachweis von HER2:

IHC: Immunhistochemie
Durch eine spezielle Färbetechnik können die HER2-Rezeptoren an der Zelloberfläche sichtbar gemacht werden. Unter dem Mikroskop werden die Intensität und das Ausmaß der Färbung beurteilt. Eine starke Anfärbung der Zellen ist ein Nachweis für eine Überexpression (massive Erhöhung) der HER2-Rezeptoren.

FISH: Fluoreszenz-in-situ-Hybridisierung
Bei diesem Verfahren wird die HER2-DNA im ZellkernAls Zellkern bezeichnet man ein im Zellplasma gelegenes, meist rundlich geformtes Organell der eukaryotischen Zelle. Der Zellkern enthält den größten Teil des genetische... durch eine spezielle Färbetechnik sichtbar gemacht. Unter dem Fluoreszenzmikroskop werden die so markierten HER2-Gene ausgezählt. Wenn mehrere Gene in einer ZelleDie Zelle ist die kleinste Einheit jedes Organismus, bestehend aus Zytoplasma, Zellkern, Zentralkörperchen, Netzapparat und Zellwand. vorhanden sind, ist dies ein Nachweis für eine so genannte Amplifikation (Vermehrung) der HER2-Gene. In aller Regel geht dies mit einer Überexpression der HER2-Rezeptoren an der Zelloberfläche einher.

CISH: Chromogene-in-situ-Hybridisierung
Wie bei der FISH-Testung wird auch bei diesem Verfahren das HER2-Gen nachgewiesen. Doch wird bei der CISH eine mit Digoxigenin markierte Gensonde verwendet und die Färbung wird unter einem normalen Lichtmikroskop ausgewertet.

Serumtest
Hier kann anhand einer Blutprobe ein Teil des HER2-Rezeptors, der ins Blut abgegeben wird (das so genannte SHED-Antigen), nachgewiesen werden. Dieses Verfahren ist allerdings nicht dazu geeignet, den Grad der HER2-Überexpression an der Zelloberfläche zu bestimmen und kann daher nicht zur Entscheidung für oder gegen eine Antikörpertherapie herangezogen werden.

Weitere Verfahren
Neben den beschriebenen Tests existieren noch weitere Verfahren, die bestimmte Methoden zur Vervielfältigung von Genen nutzen (so genannte PCR oder RT-PCR). Diese sind allerdings noch nicht ausgereift und werden derzeit nur experimentell oder zu Forschungszwecken eingesetzt. In der Routinediagnostik spielen diese Testverfahren keine Rolle.

Grundsätzlich sollte darauf geachtet werden, dass standardisierte und kontrollierte Testmethoden von Pathologen eingesetzt bzw. nach Möglichkeit kommerziell erhältliche Komplettsysteme (so genannte Kits) verwendet werden. 

Zum Seitenanfang

HER2-Status

Ob und in welchem Ausmaß HER2-Rezeptoren an der Zelloberfläche vermehrt sind, wird durch einen so genannten Score-Wert ausgedrückt. Nachfolgende Tabelle zeigt die möglichen Ergebnisse bei Verwendung eines immunhistochemischen Tests.

 

Mögliche Ergebnisse bei Verwendung des HercepTests

 
 Beispiele für ein positives sowie ein negatives Testergebnis:

IHC-Test
IHC-Test

 

FISH-Test
FISH-Test

© Roche

Ein Wert von zwei bezeichnet eine mittlere bis starke Expression von HER2. Hier ist das Ergebnis nicht eindeutig. Um Gewissheit zu erhalten, sollte ein zweiter Test, diesmal ein Gentest, nachgeschaltet werden. Geeignet sind der FISH- oder der CISH-Test bzw. der SISH-Test. Ist dieser Test positiv, kann bei der Patientin ebenfalls grundsätzlich eine Antikörpertherapie durchgeführt werden.

Das Ergebnis des FISH-Tests wird meist durch einen Zahlenwert ausgedrückt. Ein Wert größer oder gleich zwei bezeichnet ein positives Testergebnis und damit die Eignung zur Antikörpertherapie.

Mit Hilfe der Ergebnisse können für den jeweiligen Tumor zugeschnittene Therapien eingesetzt werden: Hormone, Antihormone oder Antikörper blockieren die entsprechenden Rezeptoren und schränken so das Tumorwachstum ein.

Ausschluss von Metastasen

Um Lungenmetastasen auszuschließen, wird ein Röngten durchgeführt. Eine Skelett-Szintigraphie dient dazu, Knochenmetastasen zu suchen bzw. auszuschließen.


Referenzen:
[1] Österreichische Krebshilfe (2007): BrustkrebsBrustkrebs oder auch Mammakarzinom Das Mammakarzinom ist der häufigste bösartige Tumor der Frau. Es tritt vor allem zwischen dem 45. und 70. Lebensjahr auf. SymptomeMeist schmerzlo...,
www.krebshilfe.net/pdf/artikel/Broschuere_Brustkrebs_2007.pdf
[2]Kemper G/Ohlms U (Hg.) (2003): Jede Neunte..., Orlanda Frauenverlag
[3]WHO (2009): Cancer, Fact sheet N°297 - Februar 2011,
www.who.int/mediacentre/factsheets/fs297/en/index.html
[4]WHO (2004): Global Burden of Disease,
www.who.int/cancer/detection/breastcancer/en/index1.html
[5]Statistik Austria (2010),
www.statistik.at/web_de/statistiken/gesundheit/krebserkrankungen/brust/index.html, Stand: 18.10.2010
[6]Österreichische Krebshilfe (2007): BrustkrebsBrustkrebs oder auch Mammakarzinom Das Mammakarzinom ist der häufigste bösartige Tumor der Frau. Es tritt vor allem zwischen dem 45. und 70. Lebensjahr auf. SymptomeMeist schmerzlo...,
www.krebshilfe.net/pdf/artikel/Broschuere_Brustkrebs_2007.pdf; WHO: www.who.int/cancer/detection/breastcancer/en/index2.html (letzter Aufruf: 26.2.2010); Statistik Austria (2004): Krebsinzidenz und Krebsmortalität in www.who.int/cancer/detection/breastcancer/en/index2.html (letzter Aufruf: 26.2.2010); Statistik Austria (2004): Krebsinzidenz und Krebsmortalität in Österreich; Statistik Austria (2006): www.statistik.at/web_de/presse/015003; Cancer Research UK, www.cancerresearchuk.org, CancerStats Key Facts breast cancer (Stand: Jänner 2010)
[7]WHO:
www.who.int/cancer/detection/breastcancer/en/index3.html(letzter Aufruf: 26.2.2010)
[8]
www.netdoktor.at (letzter Aufruf: 26.2.2010)
[9]Harries M, Smith I. The development and clinical use of trastuzumab (Herceptin). Endocr Relat Cancer 9: 75-85, 2002

Zum Seitenanfang

 


Operationen
Chemotherapie
Strahlentherapie
Hormontherapie
zielgerichtete Therapie
Supportivtherapie
Tipps für den Alltag 

OperationEine Operation ist ein ein chirurgischer Eingriff.

Steht die Diagnose BrustkrebsBrustkrebs oder auch Mammakarzinom Das Mammakarzinom ist der häufigste bösartige Tumor der Frau. Es tritt vor allem zwischen dem 45. und 70. Lebensjahr auf. SymptomeMeist schmerzlo... fest, ist ein chirurgischer Eingriff in den meisten Fällen unumgänglich. Es gibt heutzutage eine Vielzahl operationstechnischer Verfahren, die vor einem Eingriff mit der Patientin ausführlich besprochen werden. Hier können auch Ängste vor einer "entstellenden" OperationEine Operation ist ein ein chirurgischer Eingriff. genommen werden. Praktisch immer wird versucht, Brust erhaltend zu operieren - meist in Kombination mit weiteren Therapiemaßnahmen. Ist die Erkrankung bereits in einem fortgeschrittenen Stadium und muss eine Brust abgenommen werden (radikale Masektomie), besteht in den allermeisten Fällen die Möglichkeit, die Brust später wieder aufzubauen.

In großen Studien, die zum Teil bereits in den 70er Jahren begonnen wurden, konnte gezeigt werden, dass heute auch ohne die Entfernung des großen Brustmuskels und ohne entstellende Amputation gleich gute Heilungschancen bei deutlich verbesserter Lebensqualität für die betroffenen Patientinnen bestehen (Veronesi et al, Eur. J. Cancer Clin Oncol. 1986).

ChemotherapieChemotherapie - Einsatz von Medikamenten, die Krankheitserreger und Tumorzellen durch eine Hemmung des Stoffwechsels möglichst selektiv schädigen. Im Rahmen der Krebsbehandlung unt...

Durch die ChemotherapieChemotherapie - Einsatz von Medikamenten, die Krankheitserreger und Tumorzellen durch eine Hemmung des Stoffwechsels möglichst selektiv schädigen. Im Rahmen der Krebsbehandlung unt... sollen (eventuell) im Körper noch vorhandene Tumorzellen in ihrem Wachstum gehemmt werden. Hierzu werden Medikamente - sogenannte ZytostatikaZytostatika - Arzneimittel, die das Zellwachstum, insbesondere die Zellteilung verhindern oder verzögern; Zytostatika wirken nur auf Zellen, die sich im Wachstum befinden, nicht auf sol... - eingesetzt, die in den Teilungsprozess von rasch wachsenden Zellen (Krebszellen) eingreifen.

Der Einsatz einer ChemotherapieChemotherapie - Einsatz von Medikamenten, die Krankheitserreger und Tumorzellen durch eine Hemmung des Stoffwechsels möglichst selektiv schädigen. Im Rahmen der Krebsbehandlung unt... steht zur Diskussion, wenn

  • das Entstehen von Metastasen verhindert werden soll. Diese vorbeugende Form der ChemotherapieChemotherapie - Einsatz von Medikamenten, die Krankheitserreger und Tumorzellen durch eine Hemmung des Stoffwechsels möglichst selektiv schädigen. Im Rahmen der Krebsbehandlung unt... wird als adjuvante ChemotherapieChemotherapie - Einsatz von Medikamenten, die Krankheitserreger und Tumorzellen durch eine Hemmung des Stoffwechsels möglichst selektiv schädigen. Im Rahmen der Krebsbehandlung unt... bezeichnet und im Anschluss an eine brusterhaltende OperationEine Operation ist ein ein chirurgischer Eingriff. durchgeführt.
  • die Tumorerkrankung sehr rasch fortschreitet
  • innere Organe beteiligt sind.
  • der Tumor keine bzw. sehr wenige Hormonrezeptoren hat und/oder die Hormontherapie nicht ausreicht. 

Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass mit Hilfe einer unterstützenden ChemotherapieChemotherapie - Einsatz von Medikamenten, die Krankheitserreger und Tumorzellen durch eine Hemmung des Stoffwechsels möglichst selektiv schädigen. Im Rahmen der Krebsbehandlung unt... die metastasenfreie Zeit bei Patientinnen mit BrustkrebsBrustkrebs oder auch Mammakarzinom Das Mammakarzinom ist der häufigste bösartige Tumor der Frau. Es tritt vor allem zwischen dem 45. und 70. Lebensjahr auf. SymptomeMeist schmerzlo... verlängert werden konnte.

Vor allem Frauen vor Eintritt der Wechseljahre profitieren von dieser Therapieform. Bei Frauen nach dem Eintritt der Wechseljahre und entsprechendem Hormonrezeptorstatus ist häufig eine Hormontherapie die bessere Alternative.

Mögliche Nebenwirkungen
Chemotherapien können leider auch unerwünschte Begleiterscheinungen mit sich bringen und für den Patienten belastend sein. Denn mit dieser Therapieform werden nicht nur Tumorzellen, sondern auch gesunde Zellen angegriffen. Gesunde Zellen erholen sich aber meist rasch nach Absetzen der ChemotherapieChemotherapie - Einsatz von Medikamenten, die Krankheitserreger und Tumorzellen durch eine Hemmung des Stoffwechsels möglichst selektiv schädigen. Im Rahmen der Krebsbehandlung unt..., somit verschwinden auch viele der aufgetretenen Nebenwirkungen.Nebenwirkungen können sehr individuell auftreten und wahrgenommen werden und sind von vielen Faktoren abhängig (Art der Therapie, Alter des Patienten, Vorerkrankungen etc.) Zu den häufigsten Nebenwirkungen von Chemotherapien zählen Blutbildveränderungen., Haarausfall., Übelkeit und Erbrechen., Schleimhautentzündungen, Erschöpfung ("Fatigue"). Es können auch Spätschäden, die HerzDas Herz ist ein muskuläres Hohlorgan mit der Aufgabe, durch wechselnde Kontraktion (Systole) und Erschlaffung (Diastole) von Vorhöfen und Kammern den Blutstrom in den Gefä&sz..., Lunge, Niere und andere Organe betreffen, auftreten.

Bei all den auftretenden Nebenwirkungen ist jedoch sicher festzuhalten, dass das Auftreten und die Schwere von Nebenwirkungen durch die Entwicklung von neuen Therapieformen schon wesentlich reduziert wurde.

ChemotherapieChemotherapie - Einsatz von Medikamenten, die Krankheitserreger und Tumorzellen durch eine Hemmung des Stoffwechsels möglichst selektiv schädigen. Im Rahmen der Krebsbehandlung unt... in Tablettenform

Seit März 2002 ist ein Chemotherapeutikum in Tablettenform für die Therapie des metastasierten BrustkrebsBrustkrebs oder auch Mammakarzinom Das Mammakarzinom ist der häufigste bösartige Tumor der Frau. Es tritt vor allem zwischen dem 45. und 70. Lebensjahr auf. SymptomeMeist schmerzlo... zugelassen. Dadurch ist eine Therapie ohne Infusionen möglich. Zudem schont ein tumorspezifischer Wirkmechanismus gesunde Zellen – die Therapie ist so hoch wirksam und gut verträglich.

StrahlentherapieStrahlentherapie ist im engeren Sinn die Anwendung von bestimmter Strahlung (ionisierender Strahlung) zur Behandlung bösartiger (selten auch gutartiger) Tumoren. Eine Strahlentherapie k...

Die Strahlen- bzw. Radiotherapie ist zusätzlich zur medikamentösen Behandlung und zur OperationEine Operation ist ein ein chirurgischer Eingriff. die am häufigsten angewendete Behandlungsform beim BrustkrebsBrustkrebs oder auch Mammakarzinom Das Mammakarzinom ist der häufigste bösartige Tumor der Frau. Es tritt vor allem zwischen dem 45. und 70. Lebensjahr auf. SymptomeMeist schmerzlo.... Sie wurde in den letzten Jahren ebenfalls weiterentwickelt.

Prinzip:
Durch ionisierende Strahlen entstehen Schäden im Erbgut der bestrahlten Zellen. Krebszellen haben ein weniger gut funktionierendes Reparatursystem als normale, gesunde Zellen. Die durch die Strahlung entstandenen Schäden können daher bei der Krebszelle nicht behoben werden. Die ZelleDie Zelle ist die kleinste Einheit jedes Organismus, bestehend aus Zytoplasma, Zellkern, Zentralkörperchen, Netzapparat und Zellwand. stirbt ab. Wichtig ist dabei, dass im Tumor eine möglichst hohe Strahlenkonzentration erreicht wird und das umliegende gesunde Gewebe trotzdem so weit wie möglich geschont werden kann.

Einsatz der Strahlen-/ Radiotherapie:
Die Strahlenbehandlung wird eingesetzt, um bei der OperationEine Operation ist ein ein chirurgischer Eingriff. nicht entfernte Krebszellen zu erfassen,

  • routinemäßig bei der brusterhaltenden OperationEine Operation ist ein ein chirurgischer Eingriff.. Die Lokalrezidiv-Rate kann so deutlich gesenkt werden.
  • wenn bei dem operativen Eingriff das Tumorgewebe nicht vollständig entfernt werden konnte.
  • bei bestimmten Metastasen.

Üblicherweise ist der Beginn der StrahlentherapieStrahlentherapie ist im engeren Sinn die Anwendung von bestimmter Strahlung (ionisierender Strahlung) zur Behandlung bösartiger (selten auch gutartiger) Tumoren. Eine Strahlentherapie k... demnach frühestens drei Wochen nach der OperationEine Operation ist ein ein chirurgischer Eingriff. - nach abgeschlossener Wundheilung - möglich. Die Behandlung wird über einen Zeitraum von etwa sechs Wochen durchgeführt. Während dieser Zeit kommt die Patientin an mehreren Tagen pro Woche - meist ambulant - zur Bestrahlung.

Mögliche Nebenwirkungen
Leider kann auch diese Form der Behandlung unerwünschte Nebenwirkungen haben: Eine StrahlentherapieStrahlentherapie ist im engeren Sinn die Anwendung von bestimmter Strahlung (ionisierender Strahlung) zur Behandlung bösartiger (selten auch gutartiger) Tumoren. Eine Strahlentherapie k... ist vor allem für die Haut in dem bestrahlten Bezirk sehr belastend. Es kann zu schmerzhaften Rötungen - ähnlich den Symptomen eines schweren Sonnenbrandes - zum Teil mit Blasenbildung und Haarausfall kommen.

Eine zusätzliche Hautreizung der betroffenen Region z. B. Deospray, Parfüm, Einreibemittel, Kunstfaser-Kleidung, drückende BH-Träger oder Höhensonne sollte vermieden werden. Die Pflege mit hautschonendem Puder und/ oder Öl ist empfehlenswert.

Zum Seitenanfang

Hormontherapie

Bei etwa 72 % der Patientinnen wächst der Tumor hormonabhängig[10]. Das heißt, das Wachstum kann durch Gabe von Hormonen bzw. den entsprechenden Antihormonen beeinflusst werden.

1. Ausschaltung der Funktion der Eierstöcke und damit Stopp der Östrogen-Produktion:

  • operative Entfernung der Eierstöcke
  • Bestrahlung der Eierstöcke
  • Gabe von synthetischen GnRH-Analoga (führt zu einer Unterdrückung der körpereigenen GnRH-Produktion und damit der Östrogensynthese).

Einsatz: Ausschaltung der Östrogenproduktion v. a. bei Frauen vor Eintritt der Wechseljahre.
Bei Auftreten eines Brustkrebsrezidivs ist eine zusätzliche Behandlung mit Antiöstrogenen (s. u.) sinnvoll.

Mögliche Nebenwirkungen: Die Nebenwirkungen können sich in Form von Hitzewallungen, Verlust der Libido, Gewichtszunahme oder Wassereinlagerungen äußern. Langfristig besteht ein erhöhtes Risiko einer OsteoporoseOsteoporose ist eine Erkrankung des Skelettsystems mit Verlust oder Verminderung von Knochensubstanz und -struktur und erhöhter Anfälligkeit für Knochenbrüche. oder von Herzkreislauferkrankungen.

2. Antiöstrogene
Bestimmte Tumorzellen besitzen Rezeptoren, die auf Östrogene reagieren und dadurch das Zellwachstum anregen. Antiöstrogene hemmen diese Rezeptoren. Der Wachstumsreiz für die Tumorzelle bleibt somit aus.

Mögliche Nebenwirkungen: Magen-Darm-Beschwerden, Kopfschmerzen, vaginale Blutungen und/ oder Juckreiz, Hitzewallungen etc.

3. Aromatasehemmer:
Die Aromatase ist ein Enzym und kommt in Eierstöcken, Muskulatur, Fettgewebe, aber auch Brustkrebszellen vor. Die Aromatase ist wichtig für die Östrogen-Produktion. Wird sie gehemmt, so führt dies zu einer starken Senkung des Östrogen-Spiegels im Blut.

Mögliche Nebenwirkungen: je nach Präparat unterschiedlich. Es kann zu Müdigkeit, Benommenheit, Schwindel, Blutdruckanstieg, Ausschlägen kommen.

4. Gestagene:
Diese Hormone haben eine antiöstrogenem Effekt. Sie bewirken eine verminderte Östrogenbildung und eine Abnahme der Östrogenrezeptoren auf den Tumorzellen.

Mögliche Nebenwirkungen: unter anderem vaginale Blutungen, Gewichtszunahme, Amenorrhoe, erhöhtes Thromboserisiko.

Zielgerichtete Therapien

(engl. "targeted therapies") setzen direkt an den Krebszellen an. Die Wirkstoffe richten sich gegen Angriffspunkte (targets), die bevorzugt oder vermehrt in oder auf Krebszellen zu finden sind. D.h. sie wirken sich nicht wie z.B. Chemotherapien auf den gesamten Körper aus. Das Ziel dieser Therapien ist hohe Wirksamkeit bei wenig Nebenwirkungen.

Viele zielgerichtete Therapien werden heute in Verbindung mit einer ChemotherapieChemotherapie - Einsatz von Medikamenten, die Krankheitserreger und Tumorzellen durch eine Hemmung des Stoffwechsels möglichst selektiv schädigen. Im Rahmen der Krebsbehandlung unt... durchgeführt. Oft kommen sie nur für bestimmte Patienten infrage – für jene, deren Krebszellen passende Angriffspunkte bieten. Für zielgerichtete Therapien kommen häufig Antikörper zum Einsatz – so auch bei BrustkrebsBrustkrebs oder auch Mammakarzinom Das Mammakarzinom ist der häufigste bösartige Tumor der Frau. Es tritt vor allem zwischen dem 45. und 70. Lebensjahr auf. SymptomeMeist schmerzlo....

Was ist ein Antikörper?
Der menschliche Organismus wehrt sich gegen körperfremde Stoffe wie z.B. VirenViren ist die Sammelbezeichnung für biologische Strukturen (in den bekannten Fällen meist Krankheitserreger) mit folgenden gemeinsamen Merkmalen: 1. enthalten als genetische Inform... oder entartete Körperzellen (Krebszellen) mit Hilfe seines Immunsystems. Dieses bildet bestimmte Zellen, B- und T-Zellen, die durch unterschiedliche Mechanismen Fremdes vernichten und so den Körper schützen. B- und T-Zellen erkennen auf der Oberfläche einer körperfremden oder veränderten ZelleDie Zelle ist die kleinste Einheit jedes Organismus, bestehend aus Zytoplasma, Zellkern, Zentralkörperchen, Netzapparat und Zellwand. charakteristische Eiweißstrukturen. T-Zellen können diese Zellen zum Teil selbst vernichten, B-Zellen bilden gegen diese spezifischen Eiweißstrukturen Antikörper aus, die an die Strukturen binden und der Eliminierung zuführen.

Zum Seitenanfang

Antikörpertherapie bei BrustkrebsBrustkrebs oder auch Mammakarzinom Das Mammakarzinom ist der häufigste bösartige Tumor der Frau. Es tritt vor allem zwischen dem 45. und 70. Lebensjahr auf. SymptomeMeist schmerzlo...
Für die Therapie von BrustkrebsBrustkrebs oder auch Mammakarzinom Das Mammakarzinom ist der häufigste bösartige Tumor der Frau. Es tritt vor allem zwischen dem 45. und 70. Lebensjahr auf. SymptomeMeist schmerzlo... stehen verschidene Antikörper zur Verfügung, z.B.:

  • Etwa 15 % der Patientinnen sind von HER2-positivem BrustkrebsBrustkrebs oder auch Mammakarzinom Das Mammakarzinom ist der häufigste bösartige Tumor der Frau. Es tritt vor allem zwischen dem 45. und 70. Lebensjahr auf. SymptomeMeist schmerzlo... betroffen. Bei diesen sitzt der Rezeptor HER2 (Humaner Epidermaler Wachstumsfaktor-Rezeptor 2) in übermäßiger Konzentration auf den Krebszellen. Er sendet Wachstumssignale ans Zellinnere und fördert das Tumorwachstum. Für HER2-positive Patientinnen steht ein Antikörper zur Verfügung, der den HER2-Rezeptor blockiert und damit das Wachstum der Krebszellen hemmt. Ob eine Überexpression von HER2 vorliegt und daher der Antikörper zum Einsatz kommen kann, kann im Labor anhand von Tumorproben festgestellt werden. Der Antikörper wird einmal pro Woche oder einmal alle drei Wochen in Form einer Infusion verabreicht, entweder alleine oder in Kombination mit einer ChemotherapieChemotherapie - Einsatz von Medikamenten, die Krankheitserreger und Tumorzellen durch eine Hemmung des Stoffwechsels möglichst selektiv schädigen. Im Rahmen der Krebsbehandlung unt....
    Mögliche Nebenwirkungen: grippeartige Symptome, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und Kopfschmerzen
  • Antiangiogene Therapie: Einen neuen Therapieansatz verfolgen Ärzte mit dem Prinzip der Anti-Angiogenese: Dieses Prinzip baut auf der Tatsache auf, dass eine Tumorzelle – wie jede ZelleDie Zelle ist die kleinste Einheit jedes Organismus, bestehend aus Zytoplasma, Zellkern, Zentralkörperchen, Netzapparat und Zellwand. – Sauerstoff und Nährstoffe benötigt, um zu wachsen. Hierbei versorgt sich der Tumor zunächst nicht direkt über die Blutgefäße des Körpers sondern ernährt sich über die indirekten Mechanismen der Diffusion (Stofftransport von Teilchen infolge der molekularen Teilchenbewegung) und Osmose (Diffusion durch eine halbdurchlässige Membran). Wenn er allerdings eine Größe von zwei Millimetern erreicht hat, muss er sich eine eigene Blutversorgung aufbauen, um sich weiter zu entwickeln und um nicht zu "verhungern". Diesen Vorgang nennen Mediziner Tumor-Angiogenese und bezeichnen damit die Entstehung (Genese) von Tumorblutgefäßen (angio = Gefäß). Der Tumor erreicht dieses Ziel, indem er Botenstoffe freisetzt, die dem Körper signalisieren, dass neue Blutgefäße benötigt werden. Diese Botenstoffe heißen Gefäßwachstumsfaktoren und Wissenschaftler kürzen sie mit VEGF ab (englisch: Vascular Endothelial Growth Factor). Wenn die Blutgefäße die Wachstumsfaktoren empfangen, verzweigen sie sich und wachsen in die Richtung des Tumors. So kann dieser sich mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgen und somit auch weiter wachsen und metastasieren. Das Wirkprinzip der Anti-Angiogenese verhindert nun die Bildung der neuen Blutgefäße zum und in den Tumor und stoppt somit dessen Versorgung. Der Tumor wird also "ausgehungert", indem der Rezeptor an der Oberfläche der Blutgefäßzellen blockiert wird. Dadurch können die Blutgefäße das VEGF-Signal nicht empfangen und können nicht wachsen. 

Supportivtherapie

Meistens haben an KrebsMedizinisch ist Krebs die allgemeine Bezeichnung für eine bösartige Neubildung (Tumor).Man unterscheidet hauptsächlich das Karzinom: bösartige Geschwulst aus Haut- und Sc... erkrankte Personen Begleiterkrankungen, die mit dem KrebsMedizinisch ist Krebs die allgemeine Bezeichnung für eine bösartige Neubildung (Tumor).Man unterscheidet hauptsächlich das Karzinom: bösartige Geschwulst aus Haut- und Sc... zusammenhängen.

Vor allem bei längerem Fortschreiten der Erkrankung kommt es oft zu Blutarmut (Anämie). Gerade bei BrustkrebsBrustkrebs oder auch Mammakarzinom Das Mammakarzinom ist der häufigste bösartige Tumor der Frau. Es tritt vor allem zwischen dem 45. und 70. Lebensjahr auf. SymptomeMeist schmerzlo... ist zudem eine Ausbreitung der Metastasen in Knochen nicht selten. Und allgemein bekannt sind die Auswirkungen der ChemotherapieChemotherapie - Einsatz von Medikamenten, die Krankheitserreger und Tumorzellen durch eine Hemmung des Stoffwechsels möglichst selektiv schädigen. Im Rahmen der Krebsbehandlung unt... bzgl. Übelkeit und Erbrechen.

Gegen all diese Begleiterkrankungen stehen Therapiemögichkeiten (Supportivtherapien: supportiv = begleitend) zur Verfügung.

Knochenmetastasen
Knochentumoren und Metastasen, die von anderen Tumorerkrankungen stammen und sich in die Knochen einlagern, können das Gleichgewicht von Knochenaufbau und Knochenabbau erheblich stören und zu verschiedenen Folgeerkrankungen wie der Osteolyse führen. Dabei kommt es durch vermehrten Knochenabbau zu einer Ausschwemmung des Calciums aus dem Knochen ins Blut. Der Anstieg des Calciumspiegels beeinträchtigt zahlreiche Zellvorgänge und Stoffwechselwege. Für die Therapie eignen sich BisphosphonateBisphosphonate sind pharmakologische Substanzen, die als Regulatoren des Calciumstoffwechsels (s. Calcium) therapeutisch genutzt werden. WirkungBisphosphonate hemmen sowohl den Knochena.... Diese binden an die Mineralsubstanz des Knochens, vermindern so deren Freisetzung ins Blut und den weiteren Anstieg des Calciums im Blut. Zudem bieten die neuen BisphosphonateBisphosphonate sind pharmakologische Substanzen, die als Regulatoren des Calciumstoffwechsels (s. Calcium) therapeutisch genutzt werden. WirkungBisphosphonate hemmen sowohl den Knochena... noch eine schmerzstillende Wirkung.

Anämie
Unter der tumorinduzierten Anämie versteht man eine Blutarmut, die durch Tumorerkrankungen hervorgerufen wird. Eine Blutarmut zeichnet sich durch einen reduzierten Hämatokritwert (Anteil der Zellen am gesamten Blutvolumen) und/oder einen reduzierten Hämoglobinwert (Menge des roten Blutfarbstoffs [Hämoglobin] bzw. Menge an roten Blutkörperchen [Erythrozyten]) aus.

Die Reduktion der roten Blutkörperchen, die für den Sauerstofftransport im Körper verantwortlich sind, führt zu einem verminderten Sauerstofftransport und einer Unterversorgung der Organe. Die Folge sind Ermüdung und Kurzatmigkeit. Bisher gibt es zwei Therapieansätze, die die Anzahl der roten Blutkörperchen steigert: Bluttransfusion und Gabe von Erythropoietin (EPO). Erythropoietin ist ein Wachstumshormon, das die roten Blutkörperchen zur Vermehrung anregt und so für einen Anstieg der Erythrozyten sorgt.

Tipps für den Alltag

Körper und Ernährung
Ihr Körper braucht jetzt Ihre ganze Zuwendung. Jede Krebsbehandlung ist eine große Belastung für Ihren Körper. Durch die Therapie werden neben den bösartigen auch gesunde Zellen geschädigt, vor allem solche, die sich häufig teilen. Dazu gehören die Schleimhaut-Zellen im Magen-Darm-Trakt genauso wie Haarwurzelzellen und die blutbildenden Knochenmarkszellen. Zusätzlich können Arzneimittel-Nebenwirkungen die Immunmechanismen des Körpers schwächen. Umso wichtiger ist es, dass Sie sich Ihrem Körper in dieser Zeit besonders zuwenden.

Sanfte Körperpflege
Besonders durch die StrahlentherapieStrahlentherapie ist im engeren Sinn die Anwendung von bestimmter Strahlung (ionisierender Strahlung) zur Behandlung bösartiger (selten auch gutartiger) Tumoren. Eine Strahlentherapie k... ist die Haut im bestrahlten Bereich sehr empfindlich. Es kann zu schmerzhaften Rötungen - ähnlich den Symptomen eines schweren Sonnenbrandes - kommen. Sie sollten deshalb vor allem diese Hautpartien nicht noch zusätzlich beanspruchen. Vermeiden Sie beispielsweise den Druck durch einen schmalen BH-Träger. Auch Deo, Parfüm, andere Kosmetika, Kunstfaser-Kleidung oder Höhensonne können die Haut reizen. Pflegen Sie die betroffenen Hautstellen lieber mit mildem Puder oder Öl, am besten mit Baby-Pflegeprodukten, und tragen Sie Naturfasern.

Fastenkuren machen krank
Nach allem, was Forscher bis jetzt wissen, gibt es keine Diät oder Fastenkur, die einen Tumor beseitigen und eine medizinische Behandlung ersetzen würde. Ein Tumor kann sich bei einer solchen Kur zwar vorübergehend zurückbilden, vergrößert sich aber bei normaler Ernährung wieder. Durch eine Fastenkur verlieren Sie schnell an Gewicht und an Kraft. Ihr Abwehrsystem wird geschwächt, Infektionen sind die Folge. Und damit haben Sie genau das Gegenteil erreicht als erhofft: Um Ihre Gesundheit ist es schlechter bestellt als vorher.

Vollwertige und individuelle Ernährung hilft
Mit einer vitamin- und nährstoffreichen Ernährung erhalten Sie sich Ihre Lebensqualität und sorgen dafür, dass Ihre Krankheit möglichst günstig verläuft. Sehr empfehlenswert sind Frischkornmüsli, rohes Obst und Gemüse, kaltgepresste Öle sowie Vorzugsmilch und natürliches Mineralwasser. Auch Fisch, Fleisch und Eier in Maßen gehören zu einer ausgewogenen Ernährung.

Trotz dieser allgemeinen Tipps sollte Ihre Ernährung aber individuell auf Ihre Lebensgewohnheiten, Ihre Lebensfreude und Ihre Tumorerkrankung angepasst sein. Für weitere Informationen besuchen Sie eine Ernährungsberatung zum Beispiel in einem Krankenhaus oder besuchen Sie die Internetseiten der österreichischen Krebshilfe: http://www.krebshilfe.net


Referenz:
[10]Brown SBF et al. (2009): Is the biology of breast cancer changing? A study of hormone receptor status 1984–1986 and 1996–1997. In: British Journal of Cancer 100, 807–810. doi:10.1038/sj.bjc.6604934

Zum Seitenanfang

Broschüren
Links
Anlaufstellen bei sozialen/ finanziellen Problemen:

Broschüren

„Ist es vielleicht Brustkrebs?“
(© Roche Austria GmbH, 2007) (pdf) - Sie können die Broschüre auch gerne unter pharma.austria@roche.com unter Angabe Ihres Namens, Adresse und gewünschter Stückzahl bei uns bestellen.

100 Antworten auf Ihre Fragen zum Thema Brustkrebs
(© Wiener Krebshilfe, 2000) (pdf)

 

Broschüre der Österreichischen Krebshilfe zum Thema Brustkrebs
(© Österreichische Krebshilfe, 2010) (pdf - 1,5MB)

 

Linkliste

Das Internet bietet eine Vielzahl an Informationsquellen über BrustkrebsBrustkrebs oder auch Mammakarzinom Das Mammakarzinom ist der häufigste bösartige Tumor der Frau. Es tritt vor allem zwischen dem 45. und 70. Lebensjahr auf. SymptomeMeist schmerzlo... an. Einige haben wir hier für Sie zusammengestellt:

Allgemeine Informationen zu Brustkrebs
www.netdoktor.at - medizinisches Informationsportal
www.brustkrebslexikon.de

Organisationen zum Thema KrebsMedizinisch ist Krebs die allgemeine Bezeichnung für eine bösartige Neubildung (Tumor).Man unterscheidet hauptsächlich das Karzinom: bösartige Geschwulst aus Haut- und Sc...
www.krebshilfe.net – Österreichische Krebshilfe
www.krebshilfe.com – Wiener Krebshilfe
www.leben-mit-krebs.at – Leben mit KrebsMedizinisch ist Krebs die allgemeine Bezeichnung für eine bösartige Neubildung (Tumor).Man unterscheidet hauptsächlich das Karzinom: bösartige Geschwulst aus Haut- und Sc...
www.krebshilfe.de – deutsche Krebshilfe
www.oegpo.at – österreichische Gesellschaft für Psychoonkologie
www.krebszentrum.at – Krebszentrum AKH Wien

Organisationen zum Thema BrustkrebsBrustkrebs oder auch Mammakarzinom Das Mammakarzinom ist der häufigste bösartige Tumor der Frau. Es tritt vor allem zwischen dem 45. und 70. Lebensjahr auf. SymptomeMeist schmerzlo...
www.europadonna.at – Europa Donna
www.brustgesundheit.at – Privatstiftung für Brustgesundheit
www.brustambulanz.info – Brustambulanz AKH Wien
www.mammamia.or.at
www.diesie.at
www.ich-schau-auf-mich.at
www.knospe.at
www.selbsthilfe.at - Auflistung aller Selbsthilfegruppen zu BrustkrebsBrustkrebs oder auch Mammakarzinom Das Mammakarzinom ist der häufigste bösartige Tumor der Frau. Es tritt vor allem zwischen dem 45. und 70. Lebensjahr auf. SymptomeMeist schmerzlo... in Österreich

Erbliche Aspekte
www.brustgesundheit.at/112.0.html
www.onkogenetik.de

Studiengruppe zu BrustkrebsBrustkrebs oder auch Mammakarzinom Das Mammakarzinom ist der häufigste bösartige Tumor der Frau. Es tritt vor allem zwischen dem 45. und 70. Lebensjahr auf. SymptomeMeist schmerzlo... in Österreich
www.abcsg.at – Austrian Breast and Colorectal Cancer Study Group
www.cecog.org – Central European Cooperative Study Group

Anlaufstellen bei sozialen/ finanziellen Problemen: 

1) KREBSHILFE:
www.krebshilfe.at
www.krebshilfe-wien.at/krebs-und-beruf
Rufen Sie an und vereinbaren Sie mit den Beraterinnen von "KrebsMedizinisch ist Krebs die allgemeine Bezeichnung für eine bösartige Neubildung (Tumor).Man unterscheidet hauptsächlich das Karzinom: bösartige Geschwulst aus Haut- und Sc... und Beruf" ein Beratungsgespräch : 01/402 19 22 DW 14 oder DW 15

Projektbegleitend hat die Wiener Krebshilfe den Ratgeber "100 Antworten auf Ihre Fragen zum Thema KrebsMedizinisch ist Krebs die allgemeine Bezeichnung für eine bösartige Neubildung (Tumor).Man unterscheidet hauptsächlich das Karzinom: bösartige Geschwulst aus Haut- und Sc... und Beruf" herausgebracht.
Die Beratung im Rahmen des Projekts "KrebsMedizinisch ist Krebs die allgemeine Bezeichnung für eine bösartige Neubildung (Tumor).Man unterscheidet hauptsächlich das Karzinom: bösartige Geschwulst aus Haut- und Sc... und Beruf" erfolgt telefonisch oder persönlich nach telefonischer Vereinbarung. Information und Beratung sind kostenlos. Vereinbaren Sie einen Termin für ein Beratungsgespräch zu arbeitsrechtlichen Fragen unter: 01/402 19 22 oder 0800 699 900 oder schicken Sie ein E-Mail.

2) ARBEITERKAMMER:
www.arbeiterkammer.at

3) SOZIALVERSICHERUNGSTRÄGER
www.sozialversicherung.at
Link zu allen Sozialversicherungsträgern und Kontakttelefonnummer, Informationen zum Pflegegeld

4) ARBEITSMARKTSERVICE
Arbeitsmarktservice, es gibt Stellenangebote, Kontakte zu den Bundesländern
www.ams.or.at/neu/

5)„SOZIALÄMTER“ und allgemeine Informationen zur finanziellen und sozialen Hilfe
ÖSTERREICHWEIT:
0800/201611: Sozialservicestelle (Nulltarif) Sozialtelefon – Bürgerservice des Sozialministeriums, Anlaufstelle für alle sozialen Fragen in Österreich. Das SozialTelefon bietet Information und Beratung zu Fragen im Zusammenhang mit einer Behinderung und im Einzelfall auch Information und Beratung für Personen in anderen schwierigen Lebenssituationen.

www.sozialinfo.at Link zu allen Bundesländern
www.bmsk.gv.at Homepage des Bundesministeriums für Soziales und Konsumentenschutz
www.soziales-leben-oesterreich.at/sozialhilfe.html Link zu Burgenland und Kärnten
www.help.gv.at österreichweiter Amtshelfer

Salzburg:
www.salzburg.gv.at

Tirol:
www.sozialhilfetirol.at/sites/sozialaemter.html

Wien:
www.wien.gv.at
sozialinfo.wien.gv.at
frauenratgeberin.wien.gv.at
www.fsw.at

Pflegegeld nach dem Wiener Pflegegeldgesetz (WPGG)
Zuständige Behörde für Landespflegegeldanträge:
Magistratsabteilung 15 - Gesundheitswesen und Soziales
Referat V/3 - Pflegegeld
15., Camillo-Sitte-Gasse 6-8, 2. Stock, Tür 6
Erreichbarkeit
Telefon ( 43 1) 531 14-8585
Telefonische Auskünfte: Montag bis Freitag von 7.30 bis 15.30 Uhr
Fax ( 43 1) 531 14-99-85281
E-Mail: pflegegeld@m15.magwien.gv.at
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr,
Donnerstag von 13 bis 15 Uhr

Burgenland:
www.burgenland.gv.at/gesundheit-soziales

Kärnten:
www.ktn.gv.at

Niederösterreich:
www.st-poelten.gv.at

Oberösterreich:
www.land-oberoesterreich.gv.at

Steiermark:
www.soziales.steiermark.at

Vorarlberg:
www.vlr.gv.at/vorarlberg/

Soziale Aspekte:

Roche Austria hilft via "Roche Lebens Hilfe"
Die Diagnose KrebsMedizinisch ist Krebs die allgemeine Bezeichnung für eine bösartige Neubildung (Tumor).Man unterscheidet hauptsächlich das Karzinom: bösartige Geschwulst aus Haut- und Sc... verändert das Leben der Betroffenen und ihrer Angehörigen von Grund auf, nichts bleibt wie es war. Moderne, zielgerichtete Krebstherapien ermöglichen immer mehr Patienten einen stabil-guten körperlichen Zustand und damit auch den Verbleib im Arbeitsprozess bzw. den Wiedereinstieg in den Beruf nach überstandener Erkrankung. Dennoch sind Krebspatienten – so die traurige Erfahrung – auf ihrem Weg zurück zu einem „normalen Leben“ oft mit großen Schwierigkeiten konfrontiert. Zumeist haben sie aufgrund Ihrer Erkrankung ihren Job verloren, können nicht mehr an ihren alten Arbeitsplatz zurückkehren, haben daher finanzielle Schwierigkeiten oder akute Kreditprobleme.

Diese Menschen möchte Roche Austria bei Ihrem Wiedereinstieg ins Leben unterstützen. Aus diesem Grund haben wir – gemeinsam mit der Österreichischem Krebshilfe – die Initiative "Roche Lebens Hilfe" gegründet. Ziel des Projektes ist es, Betroffenen und Angehörigen unbürokratische und schnell finanzielle Hilfe anzubieten.

Patienten und/oder Ihre Angehörigen können einen Antrag um Unterstützung bei der Österreichischen Krebshilfe einreichen. Wichtig ist auch hier eine intensive Beratung durch die Experten der Krebshilfe vorab. Jeder Einzelfall wird dann von einem unabhängigen Komitee in Absprache mit dem behandelnden Arzt objektiv bewertet. Ein unabhängiges Gremium der Österreichischen Krebshilfe prüft alle Fälle eingehend und entscheidet im Anlassfall über die Höhe der notwendigen Unterstützung.

Zum Seitenanfang

Letzte Aktualisierung: März 2011

Broschüren

Frauen und Krebs - Vorsorge und Früherkennung
(© Österreichische Krebshilfe, 2010)

100 Antworten auf Ihre Fragen zum Thema Brustkrebs
(© Wiener Krebshilfe, 2000)

     


www.focuspatient.at/Checked 2011

Überall dort, wo Sie dieses Gütesiegel für Patienteninformation sehen, wurde der Inhalt nach zertifizierten Qualitätskriterien durch unabhängige medizinische Laien geprüft.