Patientenselbstkontrolle
Diabetes und Thrombophilie haben eines gemeinsam: Der Behandlungserfolg und damit die Vermeidung von Spätschäden oder Komplikationen ist vor allem von der konsequenten Mitarbeit der Patienten abhängig.
Die Mitarbeit eines Patienten wiederum hängt in vielen Fällen von praxisgerechten (und alltagstauglichen) Möglichkeiten zur Selbstkontrolle ab.
Doch auch die Lebensqualität eines Patienten wird deutlich verbessert, wenn er zum Beispiel seine Stoffwechsellage jederzeit selbst kontrollieren kann:
- Kritische Situationen verlieren ihren Schrecken,
- das Diktat der Uhr wird durch die freie Entscheidung wann man essen will ersetzt und
- Aktivitäten wie Sport werden wieder ohne Probleme möglich.
Die Diabetesselbskontrolle ist heute fast schon selbstverständlich geworden. Bei der lebenslangen oralen Antikoagulanzientherapie ist die Selbstkontrolle noch nicht so verbreitet. Patienten, die sie schon nutzen, können aber mit einem deutlich verminderten Thromboserisiko rechnen.