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Patienten

 

Zusammenarbeit mit Patientenorganisationen

Wir sehen es als Teil unserer sozialen Verantwortung, Patientengruppen in jenen therapeutischen Bereichen wie z.B. Krebs zu unterstützen, in denen wir uns auch forschend mit einer Krankheit auseinander setzen. Roche kann hier als Hersteller von innovativen Medikamenten und Diagnostika neben finanzieller Unterstützung auch Kompetenz und fachliches Wissen beisteuern. Dabei ist uns wichtig, dass Zusammenarbeit von gemeinsamen Werten wie Transparenz, Integrität, Wahrung der Unabhängigkeit, Respekt und Fairness geprägt ist.
Roche hat umfassende Richtlinien erarbeitet, die als Grundlage für die Beziehung zwischen uns als Unternehmen und einer Patientenorganisation dienen. Diese Richtlinien sind zum Beispiel auch für Agenturen bindend, die im Auftrag von Roche mit Patientenorganisationen zusammenarbeiten. Die Umsetzung und Einhaltung dieser globalen Richtlinien ist für alle Roche-Niederlassungen verpflichtend.

Was uns in der Zusammenarbeit mit Patientengruppen wichtig ist und wofür Roche Austria steht, können Sie hier nachlesen.

"Gütesiegel" für gute Patienteninformation
Respekt vor dem Informations- und Transparenzbedürfnis von Patienten und deren Angehörigen zeigen wir auch auf unserer Homepage: Information, die wir über Krankheitsgebiete kommunizieren, ist vom unabhängigen Netzwerk "Focus Patient" (www.focuspatient.at) auf zertifizierte Qualitätskriterien hin überprüft. In Oxford wurde dazu vom Team um Sasha Shepperd, Msc., D.Phil., Lektorin an der University of Oxford, das „Discern" Instrument entwickelt. [to discern = wahrnehmen].
„Fokus Patient" verwendet dies als Qualitätsmanagementprogramm zur Erstellung und Bewertung von Patienteninformation seit 2006.

Transparenz in der Zusammenarbeit
Die Europäische Vereinigung der pharmazeutischen Industrie (EFPIA, www.efpia.org) veröffentlichte 2008 einen neuen Verhaltenskodex für den Umgang mit Patientenorganisationen und Selbsthilfegruppen. Darin ist unter anderem geregelt, dass jede Kooperation zwischen Unternehmen und Patientenorganisationen auf Basis einer schriftlichen Vereinbarung erfolgen soll, in der Höhe, Art und Zweck von Zuwendungen klar beschrieben werden. Diese schriftliche Vereinbarung richtet sich nach dem letztgültigen Pharmig Verhaltenskodex, dem „EFPIA Code of Practice on Relationships between the Pharmaceutical Industry and Patient Organisations" sowie den Roche-eigenen Konzernrichtlinien zur Zusammenarbeit mit und Unterstützung von Patientenorganisationen.

Wir sehen es nach wie vor als unsere soziale Verantwortung, Patientengruppen in ihrer Arbeit sowohl mit unserem Wissen und Kontaktnetzwerken, als auch finanziell zu unterstützen. Die Wahrung der Unabhängigkeit einer Patientengruppe ist dabei für uns oberstes Gebot. Wenn wir eine Gruppe in ihren Zielen unterstützen, erfolgt dies immer auf Basis einer schriftlichen Vereinbarung.

Transparenz ist für Roche wichtig - vor allem in der Beziehung zu unseren Kunden, Partnern und Organisationen, mit denen wir zusammen arbeiten. Deshalb veröffentlichen wir jegliche Unterstützung an Selbsthilfegruppen, auf unserer lokalen wie auch globalen Homepage.

Hier finden Sie jene Patientenorganisationen, die Roche Austria und Roche Diagnostics im Jahr 2009 unterstützt haben.

Patientensicherheit
Für Roche ist Patientensicherheit oberstes Gebot. Unsere Produkte sollen nicht nur wirksam, sondern müssen in erster Linie sicher sein. Darum verfolgen wir alle Hinweise und Meldungen hinsichtlich der Sicherheit unserer Produkte sehr genau und streng. Dennoch darf man bei Arzneimitteln nicht vergessen: keine Wirkung ohne mögliche Nebenwirkungen. Moderne, hochkomplexe Arzneimittel wie Krebsmedikamente greifen aktiv in das Immunsystem unseres Körpers ein - oftmals lebensrettend für viele Patienten.
Über unsere Abteilung für Arzneimittelsicherheit in Basel (Global Drug Safety) überwachen wir global und systematisch alle Roche-Produkte auf allen Stufen des Produktlebenszyklus: dieser reicht von den Probanden und Patienten, die an klinischen Prüfungen eines neuen Wirkstoffs teilnehmen, bis hin zu Patienten, die ein Medikament einnehmen, das Ihnen vom Arzt verschrieben wurde.

Beherrschen von Risiken: Risikoabschätzung und Risikominimierung
Um die Arzneimittelsicherheit zu optimieren, müssen die Vorteile der Einnahme eines bestimmten Medikaments gegenüber den Risiken für Nebenwirkungen überwiegen. Jedes neue Roche-Medikament wird einer eingehenden Nutzen-Risiko-Analyse unter Einsatz von Roche Prozessen des Sicherheitsrisikomanagements unterzogen. Mehr zur Riskoabschätzung und Risikominimierung finden Sie hier