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Roche treibt Personalisierte Medizin mit neuen Therapien und Lösungen voran

Wien,

Seit Jahrzehnten ist die Personalisierte Medizin als gemeinsame Unternehmensstrategie für Roche Pharma & Diagnostics fest in der Konzernstrategie verankert. Auch 2017 bringt die enge Verzahnung beider Bereiche vielversprechende Krebs-Therapien und setzt auf umfassende Diagnose- und Analyseservices, die neue Chancen für Krebs-Patienten ermöglichen.
 

Mit dem gebündeltem Know-how beider Konzernbereiche Pharma und Diagnostik hat Roche als Vorreiter in der Personalisierten Medizin schon einige hochwirksame, maßgeschneiderte Therapien für Patienten mit speziellen Haut-, Brust- und Lungenkrebsformen ermöglicht. Mit dem dauerhaften Bestreben, präzise Diagnostik und individualisierte, pharmazeutische Lösungen zusammenzuführen, will Roche die Personalisierte Medizin auch in Zukunft kräftig vorantreiben. In der Onkologie liegt ein zentraler Schwerpunkt darin, die Biologie von Tumoren noch besser zu verstehen und Therapien zu entwickeln, die das körpereigene Immunsystem gegen den Krebs aktivieren. Aktuell umfasst das Forschungs- und Entwicklungsprogramm von Roche im Bereich der Krebsimmuntherapie mehr als 20 Wirkstoffe, von denen einige bereits im Rahmen klinischer Studien untersucht werden.1

Einen besonderen Meilenstein für die Personalisierte Medizin stellte 2016 der Start des neuen umfangreichen Molekularen Informationsservice FoundationOne® für solide Tumore dar – ein hoch personalisiertes Diagnose-Service, das dem Arzt eine profunde, evidenzbasierte Informationsgrundlage bietet und ihn dabei unterstützt, spezifische Behandlungsstrategien für seine Patienten auszuloten. „Krebs ist eine hochkomplexe Erkrankung und oft liegen genetische Veränderungen vor, die man heute mittels modernster Technik identifizieren und damit therapeutische Ansätze ableiten kann“ so Dr. Wolfram Schmidt, Geschäftsführer von Roche Austria. „Das sogenannte "Genomic Profiling" kombiniert eine genetische High-Tech-Analyse (Next-Generation-Sequencing) mit hochintelligenter bioinformatischer Auswertung des weltweit verfügbaren medizinischen Wissens und wird seit kurzem eingesetzt um eine individuelle Tumortherapie durchzuführen. In Österreich konnten bereits über 150 Patienten in spezialisierten Krebszentren davon profitieren, weltweit wurden sogar über 100 000 Analyse-Services angefordert. Wir sprechen hier von einer neuen Generation der Personalisierten Medizin die für viele Patienten, die bereits als austherapiert gelten, neue Hoffnung bietet.“

Noch 2017 werden außerdem zwei neue, vielversprechende Roche-Wirkstoffe dem Krebs ein weiteres Mal den Kampf ansagen. Für Blasen- und Lungenkrebs erwartet man die europaweite Zulassung eines Krebsimmuntherapeutikums. Dabei handelt es sich um einen Antikörper, der das Immunsystem befähigt, den Krebs zu enttarnen und zu bekämpfen. Auch in der personalisierten Behandlung von Patienten mit nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC), deren Tumore als ALK-positiv identifiziert werden, steht Roche mit einem neuen Wirkstoff – einem Tyrosinkinase-Inhibitor – in Österreich kurz vor der Markteinführung. „Mit beiden Therapieformen, der zielgerichteten und der Immuntherapie, kann bei vielen Patienten eine Verbesserung der Prognose erreicht werden,“ sagt Dr. Johannes Pleiner-Duxneuner, Medical Director von Roche Austria. „Jeder Tumor weist unterschiedliche Genmutationen auf, die den Krebs verursachen und wachsen lassen. Um maßgeschneiderte Therapien für den jeweiligen Patienten anbieten zu können, müssen diese genau identifiziert werden.“

Unspezifische Krebsbehandlungen sollen dank neuer Diagnosemethoden, globaler Technologisierung und Digitalisierung in den nächsten Jahren bald der Vergangenheit angehören. „Bei Roche betrachten wir immer das gesamte Spektrum der Personalisierten Medizin – von Früherkennung/Screening über Diagnostik und Therapie bis hin zum Monitoring und schaffen so auch neue Ansatzpunkte für die Krebsforschung,“ so Dr. Wolfram Schmidt abschließend.

Die vollständige Medienmitteilung finden Sie auf der rechten Seite zum Download.

Referenzen

1vgl. Geschäftsbericht 2015